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Coca Cola: umfassender Nachhaltigkeitsbericht bietet Transparenz

Coca Cola Deutschland legt heute den zweiten Nachhaltigkeitsbericht vor: Nach dem ersten, 2010 veröffentlichten Bericht und einem Update ein Jahr später hat der Getränkehersteller seine Stakeholder nach deren Erwartungen befragt und bietet nun einen Bericht nach GRI-Standard auf der hohen Anwendungsebene A+ und will so dem Transparenzanspruch der Stakeholder gerecht werden.

Berlin (csr-news) – Coca Cola Deutschland legt heute den zweiten Nachhaltigkeitsbericht vor: Nach dem ersten, 2010 veröffentlichten Bericht und einem Update ein Jahr später hat der Getränkehersteller seine Stakeholder nach deren Erwartungen befragt und bietet nun einen Bericht nach GRI-Standard auf der hohen Anwendungsebene A+. „Wir werden immer nach Transparenz gefragt“, sagte Uwe Kleinert, Leiter Unternehmensverantwortung und Nachhaltigkeit der Coca-Cola GmbH, gegenüber CSR NEWS. Diesem Transparenzanspruch wolle sein Unternehmen dadurch gerecht werden, dass es die externen Anforderung der Global Reporting Initiative umfassend erfülle.

Als ein Ergebnis der Stakeholderbefragung ist dem Bericht nun eine Zusammenfassung (Executive Summary) beistellt. Zu den Kernhandlungsfeldern werden Ziele und eine Zeitschiene für deren Verwirklichung benannt und Kennzahlen im Drei-Jahres-Vergleich als Tabelle angeboten. „Die Veröffentlichung des dritten Nachhaltigkeitsberichtes wird unspektakulärer als die des ersten“, so Kleinert. Es gebe nun weniger Neues zu verkünden. Vielmehr gehe es darum, bei den Verantwortungsthemen aus dem Kerngeschäft Schritt für Schritt voranzukommen.

Wie das gelingt, weisen die Zahlenreihen des Berichtes aus. Überwiegend entwickeln sich die Kennzahlen in Richtung auf die Nachhaltigkeitszielsetzung des Unternehmens, aber das gelingt nicht in allen Bereichen. So sank der Anteil des bei der Flaschenherstellung eingesetzten recycelten PET, weil dieser Rohstoff auf dem Weltmarkt wegen der gestiegenen Nachfrage nur eingeschränkt zur Verfügung stand.

Entgegen der Zielsetzung stieg auch der durchschnittliche Kaloriengehalt der Getränke um einen Prozentpunkt an. Zwar gab es einen Anstieg beim Absatz der Light- und Zero-Getränke und des stillen Wassers, aber der Verkauf der zuckerhaltigen Brausen legte stärker zu. „Der Bedarf nach diesen Getränken ist da“, so Kleinert. Die Zahlen spiegelten wieder, wie sich Verbraucher verhalten. Coca Cola bietet inzwischen zu allen Softdrinks, Sportgetränken, Eistees und Energy-Drinks eine zuckerfreie Alternative an und will den Absatz solcher Zero-Getränken durch vertriebsfördernde Maßnahmen besonders voranbringen. Zudem bietet die Kennzeichnung der Getränke mit dem Nährwertkompass GDA (Guideline Daily Amount) dem Kunden eine schnelle Information zu deren Kalorien- und Zuckergehalt. Kleinert: „Es gehört zu unserer Verantwortung, dem Kunden eine ausgewogene Ernährung zu ermöglichen.“

Geprüft wurde der Coca-Cola-Nachhaltigkeitsbericht durch die Wirtschaftsprüfer von Ernst & Young. In einem nicht geprüften Teil erhält er zusätzlich Angaben zu den internationalen Gesellschaften des Unternehmens, auch das eine Anregung der befragten Stakeholder. Von dem Bericht werden 600 Druckexemplare versandt und er steht >> im Internet zur Verfügung. Als Einstieg in den Bericht eignen sich besonders der >> GRI-Index. Eine gute Übersicht bietet die >> Executive Summary (PDF). Im kommenden Jahr soll es wieder ein Update geben und 2014 dann den nächsten Nachhaltigkeitsbericht.

Foto: Produktion von PET-Flaschen