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CSR-Preis der Bundesregierung

„Eine Auszeichnung für Vorbilder“ überschreibt die Bundesregierung ihren neu ausgelobten CSR-Preis. Auf Empfehlung des nationalen CSR-Forums und im Einklang mit den Vorstellungen der Europäischen Kommission sollen vorbildliche und innovative Unternehmen, ausgezeichnet werden, die ihre gesellschaftliche Verantwortung ernst nehmen und in der Praxis nachhaltig wirtschaften.

Berlin (csr-news) > „Eine Auszeichnung für Vorbilder“ überschreibt die Bundesregierung ihren neu ausgelobten CSR-Preis. Auf Empfehlung des nationalen CSR-Forums und im Einklang mit den Vorstellungen der Europäischen Kommission sollen vorbildliche und innovative Unternehmen, ausgezeichnet werden, die ihre gesellschaftliche Verantwortung ernst nehmen und in der Praxis nachhaltig wirtschaften.

Mit dem Preis soll die öffentliche Anerkennung von CSR-Aktivitäten erhöht und durch gute Beispiele sichtbar gemacht werden. Unter Federführung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) werden Unternehmen in vier Größenklassen ausgewählt.  Ministerin Ursula von der Leyen will den „Schweinwerfer auf große und kleinere Unternehmen richten, die ihre Verantwortung im Kerngeschäft vorbildlich erfüllen. Vor allem auch kleinere und mittlere Betriebe sollen zur Teilnahme ermutigt werden. Startschuss ist am 8. Oktober, ab dann können bis zum 23. November Bewerbungen eingereicht werden.

In einem mehrstufigen Auswahlverfahren werden anschließend die vier Gewinner in den einzelnen Größenklassen ermittelt. Neben einer Jury werden für die Bewertung auch gesellschaftliche Akteure als unabhängige Experten hinzugezogen. Mit diesem Verfahren aus Management- und Stakeholder-Befragung könnte eine breitere Akzeptanz erreicht werden. Die Ergebnisse werden einer voraussichtlich 12köpfigen Jury unter Leitung von Staatssekretär Gerd Hoofe vorgelegt. Das Gremium setzt sich aus Mitgliedern des Lenkungskreises des Nationalen CSR-Forums zusammen. Im Mittelpunkt des Wettbewerbs sollen keine Einzelprojekte stehen, vielmehr richtet sich der Blick auf das umfassende verantwortliche Handeln eines Unternehmens. Dazu wurden die fünf Aktionsfelder Unternehmensführung, Umwelt, Arbeitsplatz, Markt und Gemeinwesen definiert.

Die vier Gewinner bekommen dann am 24. April 2013 den Preis von Bundesministerin von der Leyen überreicht. Allen anderen Teilnehmern, denn im Übrigen keine Kosten entstehen, bekommen eine individuelle Auswertung ihres Beitrags sowie Lern- und Wissensangebote zur weiteren Verbesserung ihrer CSR-Aktivitäten.

Der „CSR-Preis der Bundesregierung“ wird in diesen Größenklassen ausgelobt:

  • Kleine Unternehmen: (1 – 49 MitarbeiterInnen)
  • Mittlere Unternehmen: (50 – 499 MitarbeiterInnen)
  • Große Unternehmen: (500 – 4.999 MitarbeiterInnen)
  • Größte Unternehmen: (5.000 und mehr MitarbeiterInnen)

Weitere Informationen auf der Website csr-preis-bund.de oder als Flyer zum Download.

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