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Zehn Tote bei Unglück in nordwestchinesischem Bergwerk

Peking (afp) – Bei einem Grubenunglück sind im Nordwesten Chinas zehn Menschen ums Leben gekommen. Wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua am Samstag berichtete, stürzten die Arbeiter in einer Kohlemine in der Provinz Gansu von einer Arbeitsbühne rund 200 Meter in die Tiefe, als diese kippte. Das Unglück ereignete sich demnach bereits am Donnerstag, am frühen Samstag sei der letzte der zehn Leichname geborgen worden. Am Boden des Schachts, in den die Kumpel stürzten, stand den Angaben zufolge Wasser.

In China kommen jedes Jahr hunderte Menschen bei Grubenunglücken ums Leben. Erst in der vergangenen Woche starben bei einer Gasexplosion in einer Mine in der zentralen Provinz Sichuan 45 Arbeiter. Im Jahr 2011 kamen nach offiziellen Angaben fast 2000 Bergarbeiter ums Leben, die tatsächliche Zahl ist wahrscheinlich aber weitaus höher. Unabhängige Organisationen vermuten, dass viele Unglücke vertuscht werden.

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