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Neue Zusammensetzung im Dow Jones Sustainability Index

BMW hat es wieder geschafft und wird bereits zum achten Mal in Folge als weltweit nachhaltigster Autobauer im Dow Jones Sustainability Index (DJSI) geführt. Jährlich wird die Zusammensetzung des wichtigsten Aktienindex für nachhaltiges Investment neu beraten. In diesem Jahr werden 41 Unternehmen neu aufgenommen und 41 müssen ausscheiden. Zum Handelsstart der Börsen am 24. September treten die Änderungen in Kraft.

Zürich/New York (csr-news) > BMW hat es wieder geschafft und wird bereits zum achten Mal in Folge als weltweit nachhaltigster Autobauer im Dow Jones Sustainability Index (DJSI) geführt. Jährlich wird die Zusammensetzung des wichtigsten Aktienindex für nachhaltiges Investment neu beraten. In diesem Jahr werden 41 Unternehmen neu aufgenommen und 41 müssen ausscheiden. Zum Handelsstart der Börsen am 24. September treten die Änderungen in Kraft.

„Die Teilnahmequote am diesjährigen Corporate Sustainability Assessment war 8,4% höher als im Vorjahr. Das ist ein klares Zeichen dafür, dass immer mehr Unternehmen erkennen, wie wichtig nachhaltige Geschäftspraktiken für den Erfolg sind“, so Guido Giese, Head of Indexes, SAM. Der Schweizer Anbieter für nachhaltige Investments publiziert gemeinsam mit S&P Dow Jones Indices die weltweit anerkannten Dow Jones Sustainability Indices. Die Zusammensetzung erfolgt nach dem Best-in-Class-Ansatz ohne Ausschluss von Branchen. Jedes Jahr werden die 2500 größten Unternehmen, gemessen an der Marktkapitalisierung im Streubesitz, zur Aufnahme eingeladen. Anhand ökonomischer, sozialer und ökologischer Kriterien werden die teilnehmenden Unternehmen bewertet und die jeweils führenden in ihrem Sektor ermittelt. Neben dem umfangreichen DJSI World werden auch einige Regionalindizes veröffentlicht, wie beispielsweise der DJSI Europe. Zu den größten Neuzugängen in diesem Jahr gehört beispielsweise Microsoft, die Canadian National Railway Co. Und die Target Corporation. Ausscheiden werden unter anderem IBM, GlaxoSmithKline und die United Technologies Corporation.

Auch deutsche Unternehmen, die oftmals die Aufnahme im DJSI als strategisches Ziel erklären, haben sich erneut durchgesetzt. Vor allem BMW demonstriert seine Überlegenheit unter den Autobauern. Seit 14 Jahren in Folge wird BMW im Index gelistet, seit acht Jahren als „Supersector Leader“ in der Branche der Automobilhersteller und –Zulieferer. „Wir freuen uns sehr über die erneute Anerkennung, die uns im DJSI entgegengebracht wird. Acht Jahre in Folge Branchenführer in diesem wichtigen Ranking zu sein, macht uns stolz – und ist gleichzeitig Ansporn dafür, auch in Zukunft Vorreiter für nachhaltiges Wirtschaften zu sein“, sagt Norbert Reithofer, Vorstandsvorsitzender der BMW AG. Ebenfalls zu den „alten Hasen“ im Índex gehört der Ludwigshafener Chemiekonzern BASF. Bereits seit 12 Jahren dabei wurde das Unternehmen auch in diesem Jahr wieder aufgenommen. Im Bereich der Industriegüter und –dienstleistungen konnte sich Siemens erstmalig als Branchenführer durchsetzen. „In einem schwierigen Umfeld ist es vor allem das Verdienst unserer Mitarbeiter weltweit, die Siemens zu einem der nachhaltigsten Unternehmen machen“, sagte Barbara Kux, Mitglied des Vorstands der Siemens AG und zuständig für Nachhaltigkeit. Neu aufgenommen im DJSI World und Europe wurde der Münchner Maschinenbauer MAN und hat damit eines seiner formulierten Nachhaltigkeitsziele erreicht. Personalvorstand Jochen Schumm sagt dazu: „Die Aufnahme in den DJSI ist ein wichtiger Meilenstein der beachtlichen Entwicklung von MAN im Bereich Nachhaltigkeit. Die CR-Strategie von MAN beinhaltet deshalb das Ziel, in Hinblick auf die Nachhaltigkeit bis 2015 weltweiter Branchenführer im Maschinenbausektor zu werden“. Weitere Veränderungen im DJSI Europe betreffen den Industriegashersteller Linde, der in den Index aufgenommen wurde sowie die Unternehmen Rewe, RWE und Deutsche Post, die aus dem europäischen Regionalindex ausgeschieden sind.

 

Supersector Leaders 2012

  • Bayerische Motoren Werke AG (Automobilhersteller & -zulieferer)
  • Australia & New Zealand Banking Group Ltd (Banken)
  • GS Engineering & Construction Corp (Bauwesen & Materialien)
  • Akzo Nobel NV (Chemie)
  • Lotte Shopping Co Ltd (Einzelhandel)
  • Itausa – Investimentos Itau SA (Finanzdienstleistungen)
  • Roche Holding AG (Gesundheit)
  • GPT Group (Immobilien)
  • Siemens AG (Industriegüter & -dienstleistungen)
  • Telenet Group Holding NV (Medien)
  • Unilever NV (Nahrungsmittel & Getränke)
  • Repsol SA (Öl & Gas)
  • Koninklijke Philips Electronics NV (Persönliche- & Haushaltsgegenstände)
  • Air France-KLM (Reisen & Freizeit)
  • UPM-Kymmene OYJ (Rohstoffe)
  • Alcatel-Lucent SA (Technologie)
  • KT Corp (Telekommunikation)
  • Swiss Re AG (Versicherungen)
  • Iberdrola SA (Versorger)