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Dutzende Festnahmen bei Occupy-Aktion in New York

New York (afp) – Zum ersten Jahrestag der Gründung der kapitalismuskritischen Bewegung Occupy Wall Street haben am Montag in New York etwa 600 Menschen demonstriert. Die Teilnehmer versammelten sich im Zuccotti-Park nahe der Börse, wo die Bewegung vor einem Jahr entstanden war. Der Protest fiel jedoch wesentlich kleiner aus als damals.

Die Polizei war mit einem massiven Aufgebot vor Ort und nahm nach Angaben von Augenzeugen etwa 70 Menschen fest. Die Straßen rund um die Börse wurden unter anderem von berittenen Polizisten abgeriegelt, die alle Passanten kontrollierten. Zahlreiche Demonstranten versuchten erfolglos, zur Börse vorzudringen. Der dortige Handelsbetrieb wurde nicht gestört.

Kapitalismuskritiker hatten im September vergangenen Jahres ein Zeltlager im Zuccotti-Park errichtet, um gegen die Macht der Banken zu protestieren. Die Occupy-Bewegung verbreitete sich von New York aus um die Welt und hatte zwischenzeitlich eine riesige Anhängerschar. Mitte November 2011 demonstrierten in New York etwa 30.000 Menschen. Inzwischen verlor Occupy massiv an Bedeutung.

Auch in Frankfurt am Main hatte es vor der Europäischen Zentralbank zehn Monate lang ein Occupy-Camp gegeben, das Anfang August nach einem Rechtsstreit aufgelöst wurde. Zum Zeitpunkt der Räumung befanden sich in dem Camp laut Polizei etwa 80 Menschen. Die Stadt begründete die Auflösung des Camps vor allem mit hygienischen Missständen in dem Lager.

Über den Autor

CSRjournalist

Achim Halfmann ist Geschäftsführer von CSR NEWS und lebt im Bergischen Land. Seine Themen liegen vorallem in den Bereichen Gesellschaft, Medien und Internationales.

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