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Bayer unterstützt globale Initiative für besseren Zugang zu sicherer und wirksamer Verhütung

Eine neue Initiative, die am Mittwoch am Hauptsitz der Vereinten Nationen in New York vom norwegischen Ministerpräsidenten Jens Stoltenberg vorgestellt wurde, will für mehr als 27 Millionen Frauen in den ärmsten Ländern der Welt eine sichere und wirksame, reversible Langzeitverhütungsmethode zugänglich machen. Die Initiative ist ein gemeinsames Projekt der Regierung Norwegens und anderer Partner sowie Bayer HealthCare als Hersteller des durch die WHO-qualifizierten Verhütungsimplantats Jadelle.

Berlin (csr-service) – Eine neue Initiative, die am Mittwoch am Hauptsitz der Vereinten Nationen in New York vom norwegischen Ministerpräsidenten Jens Stoltenberg vorgestellt wurde, will für mehr als 27 Millionen Frauen in den ärmsten Ländern der Welt eine sichere und wirksame, reversible Langzeitverhütungsmethode zugänglich machen. Die Initiative ist ein gemeinsames Projekt der Regierung Norwegens und anderer Partner sowie Bayer HealthCare als Hersteller des durch die WHO-qualifizierten Verhütungsimplantats Jadelle.

„Innovation ist der Schlüssel unseres geschäftlichen Erfolgs und gleichzeitig die Basis unseres sozialen Engagements“, sagte Dr. Jörg Reinhardt, Vorstandsvorsitzender der Bayer HealthCare AG. „Deswegen investieren wir jedes Jahr erhebliche Summen in die Erforschung und Entwicklung von neuen Substanzen und Therapeutika. Wir wollen, dass möglichst viele Menschen an diesem Fortschritt teilhaben können – unabhängig davon, wie viel sie verdienen oder wo sie leben.“

Mehr als 200 Millionen Frauen in Entwicklungsländern, die nicht ungeplant schwanger werden wollen, haben keinen Zugang zu modernen Verhütungsmitteln oder anderen Serviceangeboten für Familienplanung. Als führendes Unternehmen im Bereich der hormonellen Empfängnisverhütung arbeitet Bayer HealthCare schon seit 50 Jahren mit einem Netzwerk öffentlicher und privater Partner zusammen und unterstützt Familienplanungsprogramme in mehr als 130 Ländern.

Die aktuelle Initiative ist ein weiterer Schritt in diese Richtung. Im Rahmen des geplanten Programms soll 27 Millionen Frauen in Entwicklungsländern der Zugang zu moderner Empfängnisverhütung ermöglicht werden, wodurch ungeplante Schwangerschaften verhindert werden. Damit kann gleichzeitig die Säuglingssterblichkeit um rund 280.000 Fälle und die Müttersterblichkeit um fast 30.000 Fälle gesenkt werden.

Für Bayer HealthCare ist diese Initiative Teil seiner übergeordneten „Access to Medicine”-Strategie, im Rahmen derer das Unternehmen bereits mit einer Reihe privater und staatlicher Organisationen zusammenarbeitet. Hierzu gehören Leuchtturmprojekte wie „Familienplanung” oder „Vernachlässigte Krankheiten“. Die Programme innerhalb des Leuchtturmprojekts „Familienplanung” adressieren gleichzeitig drei der acht Millenniums- Entwicklungsziele der Vereinten Nationen: die Stärkung der Chancengleichheit, die Reduzierung der Kindersterblichkeit und die Verbesserung der Gesundheitsversorgung für Mütter. Bis zum Jahr 2015 soll die Zahl der Todesfälle bei Säuglingen und Kleinkindern um zwei Drittel vermindert und die Gesundheit der Mütter verbessert werden.

Die neue Initiative richtet sich an die 42 ärmsten Länder der Welt, die auch im Mittelpunkt der „Globalen Strategie für Frauen- und Kindergesundheit“ des UN-Generalsekretärs stehen. Bei diesen Ländern ist es am wenigsten wahrscheinlich, dass sie die Millenniums-Entwicklungsziele für 2015 erreichen werden, die 1990 von der UN-Vollversammlung beschlossen wurden.

Bayer HealthCare unterstützt zusätzlich das Milleniums-Entwicklungsziel Nummer 6 und ist überzeugt, dass der Kampf gegen vernachlässigte tropische Krankheiten von hoher Bedeutung für die öffentliche Gesundheit und die wirtschaftliche Entwicklung ist. Dabei hält es Bayer für notwendig, mit Regierungen, Geldgebern, Nicht-Regierungsorganisationen und anderen Arzneimittelherstellern zusammenzuarbeiten und gemeinsam in die Prävention und Kontrolle dieser sehr unterschiedlichen Krankheiten zu investieren. Im Rahmen seines Leuchtturmprojekts „Vernachlässigte Krankheiten“ arbeitet Bayer HealthCare eng mit der WHO zusammen, um die Chagas-Krankheit in Lateinamerika und die Afrikanische Schlafkrankheit zu bekämpfen. Bayer HealthCare engagiert sich zudem bei der Bekämpfung einer oft medikamentenresistenten Form der Tuberkulose, die besonders häufig in tropischen Regionen vorkommt. Als Partner der „Global Alliance for TB“ (TB Alliance) beteiligt sich Bayer an der Entwicklung einer Therapie, die die Behandlungszeit von sechs auf vier Monate verkürzt.