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Bundesliga-Sponsoren im Öko-Check

Hamburg (csr-news) > Wenn Greenpeace sich die deutsche Fußball-Bundesliga vornimmt, dann geht es nicht um Tore, sondern um die Sponsoren der Vereine. Dann findet sich manch erfolgsverwöhnter Verein plötzlich auf einem hinteren Tabellenplatz wieder. Etwa Dortmund, der amtierende Fußballmeister ist wegen seines Sponsors Evonik bzw. dessen Kohlekraftwerke auf einem sicheren Abstiegsplatz. Der aktuelle Tabellenführer Bayern München schafft es bei Greenpeace mit dem Sponsor Telekom immerhin noch auf den sechsten Platz. Die Greenpeace-Tabelle wird von Hoffenheim angeführt. Auch wenn es sportlich noch nicht rund läuft, mit Sponsor Suntech liegt der Verein im Öko-Check ganz vorne. Schalke 04 fiel mit Hauptsponsor Gazprom auf Rang 17, da der russische Energiekonzern die Eisschmelze ausnutzen und in der Arktis Öl fördern will. Werder Bremen schlittert mit dem Geflügelproduzenten Wiesenhof auf Rang 16: „Industrie-Hühnermast heißt Tierquälerei, Antibiotikadröhnung und Futterimporte aus Urwaldzerstörung“, so die Begründung. Auf Platz zwei und drei der Öko-Tabelle stehen Mainz 05 und SC Freiburg. Mainz wird vom ökologisch ausgerichteten Energieversorger Entega gesponsert, Freiburg von der Molkerei Ehrmann, die derzeit auf gentechnikfreies Futter umstellt.

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