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Nestlé will in neuem Forschungszentrum Gesundheitsnahrung entwickeln

Lausanne (afp) – Der Lebensmittelkonzern Nestlé will in einem neuen Forschungszentrum im schweizerischen Lausanne gesundheitsfördernde Nahrung entwickeln. Nestlé eröffnete am Freitag das Institute of Health Sciences auf dem Campus der Eidgenössischen Technischen Hochschule in der Stadt am Nordrand des Genfer Sees. Neue Lebensmittel sollten dabei helfen, chronischen Krankheiten vorzubeugen, ihr Fortschreiten zu verlangsamen und „sie eines Tages vielleicht ganz zu heilen“, sagte der Leiter des gesundheitswissenschaftlichen Bereichs von Nestlé, Luis Cantarell. Das Unternehmen wolle sich an die Spitze dieser Branche setzen.

Im Fokus der Forschung sollen neurologische Krankheiten wie Alzheimer, chronische Krankheiten wie Diabetes und Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts stehen, teilte Nestlé mit. Die neuen Produkte sollen demnach als „Medical Food“ bezeichnet werden. Das Institut werde etwa 100 Forscher beschäftigen. Der Konzern will nach eigenen Angaben 500 Millionen Franken (400 Millionen Euro) in das Projekt investieren. Derzeit erwirtschaftet Nestlé im Gesundheits-Geschäftsbereich jährlich bereits etwa 1,6 Milliarden Euro.

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