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Nachhaltigkeitspreis Mainfranken: Die Sieger stehen fest

In diesem Jahr suchte die Region Mainfranken im Rahmen des „Nachhaltigkeitspreises Mainfranken“ erstmalig Arbeitgeber, die nachhaltiges Wirtschaften vorbildlich vorleben. Und wurde fündig: Gewinner der Premierenrunde sind Ludwig & Höhne, Marketing, Kommunikation und Design GmbH, Vollkornbäckerei Köhler e.K., memo AG und Knauf Gips KG.

Würzburg (csr-service) – In diesem Jahr suchte die Region Mainfranken im Rahmen des „Nachhaltigkeitspreises Mainfranken“ erstmalig Arbeitgeber, die nachhaltiges Wirtschaften vorbildlich vorleben. Und wurde fündig: Gewinner der Premierenrunde sind Ludwig & Höhne, Marketing, Kommunikation und Design GmbH (Kategorie „1-10 Mitarbeiter“), Vollkornbäckerei Köhler e.K. (Kategorie „11-50 Mitarbeiter“), memo AG (Kategorie „51-250 Mitarbeiter“) und Knauf Gips KG (Kategorie „Über 250 Mitarbeiter“).

Aus einem hochklassigen Bewerberfeld, welches von einem außerordentlichen Engagement in Sachen Nachhaltigkeit zeugte, stachen alle vier Unternehmen durch ihren herausragenden Einsatz in den Schwerpunktthemen Klima und Energie heraus und wurden von der Wettbewerbsjury – bestehend aus Regierungspräsident Dr. Paul Beinhofer, Oberbürgermeister Georg Rosenthal, Landrätin Tamara Bischof, IHK-Präsident Dieter Pfister sowie HWK-Präsident Hugo Neugebauer – einstimmig zu den Gewinnern des diesjährigen Nachhaltigkeitspreises gewählt. Sie erfüllen sämtliche Wettbewerbskriterien, etwa die Implementierung von Energiemanagementsystemen, die Durchführung energetischer Sanierungsmaßnahmen, die Nutzung von regenerativen Energien oder den Einsatz nachwachsender Rohstoffe. Bestandteile des Kriterienkatalogs waren weiterhin die Realisierung eines klimafreundlichen Mobilitätsverhaltens, die Inanspruchnahme einer externen Energieberatung sowie außerbetriebliches Engagement für Umwelt- und Klimaschutz.

Äußerst erfolgreich setzt die Ludwig & Höhne, Marketing, Kommunikation und Design GmbH (Schweinfurt) ihr Leitbild „Nachhaltigkeit kommunizieren – Substanz gewinnen“ um. Ein besonderer Fokus liegt dabei zum einen auf umfassenden energetischen Sanierungsmaßnahmen. Zum anderen überzeugte die Jury das umweltbewusste Mobilitätsverhalten sowie die Verwendung nachhaltiger Rohstoffe in allen Betriebsabläufen. Bereits seit Ende der 80er Jahre ist die Marketing- und Werbeagentur als eine der ersten der Branche nachhaltig positioniert und setzt dies in Beratungs- und klimaneutralen Produktionsleistungen für ihre Kunden um.

Nachhaltigkeit hat bei der Vollkornbäckerei Köhler e.K. (Würzburg) Tradition, denn bereits seit 26 Jahren produziert das Unternehmen ausschließlich Bio-Backwaren aus ökologischen Rohstoffen. Einen Großteil dieser Rohstoffe bezieht die Bäckerei von regionalen Landwirten und Lieferanten, sorgt somit für eine gesunde Ökobilanz und trägt dazu bei, nachhaltig regionale Wertschöpfung zu generieren. Ein weiteres Ausrufezeichen in Sachen Klimaschutz setzt Köhler durch die Nutzung regenerativer Energien und umfassender Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz an Gebäuden und Geräten.

Die memo AG (Greußenheim) lebt Nachhaltigkeit. Im Zentrum eines ganzheitlichen Maßnahmenspektrums steht die Abteilung für Nachhaltigkeitsmanagement, die für die Realisierung der Unternehmensphilosophie verantwortlich zeichnet. Dazu zählen unter anderem die Umsetzung wärmedämmender Maßnahmen, der Bezug von Strom aus 100% regenerativen Energien, der Warenversand im Mehrweg-Pfandsystem, die Vermeidung, Reduzierung und erst anschließend die Kompensation von Treibhausgasemissionen oder die Rücknahme aller bei memo gekauften Produkte nach dem Gebrauch über ein firmeneigenes Rücknahmesystem.

Vielfältig ist das betriebliche Maßnahmenspektrum der Knauf Gips KG (Iphofen) für mehr Umwelt- und Klimaschutz. So gelang es, über energetische Sanierungsmaßnahmen in den verschiedensten Gebäudekomplexen und eine intensive Nutzung regenerativer Energien, 400.000 Liter leichtes Heizöl und 1.000 Tonnen CO2 einzusparen. Mit der Implementierung einer nachhaltigen Betriebsführung sorgt der Baustoffhersteller für eine permanente energetische Weiterentwicklung seiner Produkte und Produktionsverfahren und setzt dadurch Maßstäbe.

Die Sieger treten damit den Beweis an, dass Ökonomie, Ökologie und Soziales durchaus in Einklang zu bringen sind, ohne den wirtschaftlichen Erfolg zu gefährden. Sie sind Vorbilder für gelebte Nachhaltigkeit in Mainfranken und schaffen dadurch Motivation zur Nachahmung ökologisch tragfähiger, wirtschaftlich effizienter und sozial gerechter Maßnahmen. Denn nur so können die richtigen Weichen für die Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Mainfranken gestellt werden.

Der Nachhaltigkeitspreis Mainfranken ist ein Kooperationsprojekt der Region Mainfranken GmbH, Stadt Würzburg, IHK Würzburg-Schweinfurt und Handwerkskammer für Unterfranken.

Foto: Sieger und Jury des Nachhaltigkeitspreises Mainfranken 2012

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