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Fischereikommission im Pazifik besorgt über Thunfisch

Manila (afp) – Experten haben sich bei einem Treffen auf den Philippinen für einen besseren Schutz der Thunfisch-Bestände vor Überfischung ausgesprochen. Mehrere Thunfisch-Arten seien überfischt, warnten Teilnehmer der Konferenz der Fischereikommission des West- und Zentralpazifik (WCPFC) am Sonntag in Manila. Außerdem würden bei der Jagd nach Thunfischen oft auch Haie, Rochen und andere Meerestiere in den Netzen gefangen, was auch deren Bestand gefährde.

Der WCPFC gehören mehr als 30 Länder an, unter ihnen die USA, China und Australien, aber auch kleine Inselstaaten. Weil Thunfischschwärme wandern und nicht permanent in den Gewässern eines Landes bleiben, ist internationale Zusammenarbeit für ihren Schutz entscheidend.

WCPFC-Chef Glenn Hurry sagte, der Bestand des Großaugen-Thun, einer der am meisten gefischten Art, sei bedroht. Die rund 151.000 Tonnen Großaugen-Thun, die derzeit jährlich in der WCPFC-Region gefangen würden, müssten um 30 Prozent verringert werden. Auch für Gelbflossen-Thun und den Echten Bonito müssten Schutzmaßnahmen ergriffen werden.

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