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KfW-Nachhaltigkeitsbericht: Förderung des ökologischen Umbaus

Jeden dritten Euro, rund 22,8 Milliarden, hat die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) im letzten Jahr in den Umwelt- und Klimaschutz investiert. Dies geht aus dem inzwischen 3. Nachhaltigkeitsbericht des Instituts hervor. In dem zweiteiligen Bericht illustriert die Förderbank des Bundes und der Länder ihre Nachhaltigkeitsaktivitäten aus den Geschäftsjahren 2009 – 2011.

Frankfurt (csr-news) > Jeden dritten Euro, das sind rund 22,8 Milliarden, investierte die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) im letzten Jahr in den Umwelt- und Klimaschutz. Dies geht aus dem 3. Nachhaltigkeitsbericht des Instituts hervor. In dem zweiteiligen Dokument illustriert die Förderbank des Bundes und der Länder ihre Nachhaltigkeitsaktivitäten der Geschäftsjahre 2009 bis 2011.

„Verantwortung prägt das Geschäft und Handeln der KfW. Mit unseren Produkten unterstützen wir den wirtschaftlichen, ökologischen und gesellschaftlichen Wandel in Deutschland und weltweit. Wir passen unsere Geschäftstätigkeit im Rahmen eines kontinuierlichen Modernisierungsprozesses noch stärker den gesellschaftlich relevanten Herausforderungen an und  richten sie auf Nachhaltigkeitskriterien aus“, sagte Ulrich Schröder, Vorstandsvorsitzender der KfW-Bankengruppe. Die Bereiche nachhaltiger Förderung sind vielfältig und reichen von der Gründungsfinanzierung über den altersgerechten Umbau von Wohnraum bis hin zur Förderung von Projekten zur Energiegewinnung aus erneuerbaren Energiequellen. Beispielsweise soll mit KfW-Mitteln die Fußballweltmeisterschaft 2014 in Brasilien zum klimafreundlichen Ereignis werden. „Solar-WM 2014“ heißt das Projekt, bei dem Stadiondächer des brasilianischen WM-Austragungsorts Belo Horizonte mit Solaranlagen ausgestattet werden. Mit einem Förderdarlehen von zehn Millionen Euro wird dieses Projekt unterstützt, dass zugleich der Energiewende in Brasilien Impulse vermitteln soll. „Mittels dieser Projekte möchten wir das sonnenreiche Brasilien dabei unterstützen, den Durchbruch der Photovoltaik zu schaffen“, sagte Norbert Kloppenburg, Mitglied des Vorstands der KfW Bankengruppe.

Durch diese Mittlerfunktion kommt der Bank eine große Bedeutung für die Förderung des ökologischen Umbaus zu. Aber auch im eigenen Haus wird nach sozialen, ökonomischen und ökologischen Aspekte gewirtschaftet. Das aktuelle Nachhaltigkeitsprogramm umfasst die Jahre 2012 bis 2014 und besteht aus einem betrieblichen Nachhaltigkeitsmanagement und dem Bereich nachhaltige Finanzierungen. Darin ist unter anderem die Verabschiedung einer Konzernrichtlinie zur nachhaltigen Beschaffung enthalten. Der aktuelle Nachhaltigkeitsbericht „Unsere Verantwortung“ gibt im ersten Teil einen Überblick über die inhaltlichen Schwerpunkte und deren Wirkung auf Wirtschaft, Umwelt und Gesellschaft. Der zweite Berichtsteil „Unser Handeln“ gibt detaillierten Einblick, wie die Bank ihren gesetzlichen Förderauftrag im Sinne der Nachhaltigkeit umsetzt.

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