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Hannes Jaenicke ist neuer Mentor von „Ethics in Business“

Der Schauspieler Hannes Jaenicke ist das neue Gesicht von „Ethics in Business“. Als Mentor unterstützt der engagierte Umweltschützer die Wirtschaftsinitiative für den Mittelstand. 76 Unternehmen sind der von compamedia gegründeten Initiative bisher beigetreten. Sie alle haben sich ein faires und verantwortungsvolles Handeln gegenüber Umwelt und Gemeinwesen auf die Fahnen geschrieben.

Überlingen (csr-service) – Der Schauspieler Hannes Jaenicke ist das neue Gesicht von „Ethics in Business“. Als Mentor unterstützt der engagierte Umweltschützer die Wirtschaftsinitiative für den Mittelstand. 76 Unternehmen sind der von compamedia gegründeten Initiative bisher beigetreten. Sie alle haben sich ein faires und verantwortungsvolles Handeln gegenüber Umwelt und Gemeinwesen auf die Fahnen geschrieben. Für Jaenicke ist die Mentorenschaft die logische Erweiterung seines bisherigen Engagements.

„Die Wirtschaft darf sich nicht länger aus der Verantwortung stehlen, wenn es um die ökologischen und sozialen Konsequenzen ihres Handelns geht. Genau dieser Verantwortung stellen sich die Unternehmen der Wirtschaftsinitiative ‚Ethics in Business’. Und zwar auf belegbare Weise“, begründet Hannes Jaenicke die Übernahme der Mentorenschaft. Der bisherige Mentor, Ulrich Wickert, hatte sich vor kurzem aus familiären Gründen zurückgezogen.

Ein wichtiges Entscheidungskriterium bei der Zusage war für den Schauspieler und Dokumentarfilmer die wissenschaftliche Begleitung des Projekts durch Prof. Dr. Thomas Beschorner und sein Team vom Institut für Wirtschaftsethik der Universität St. Gallen: „Inzwischen gibt es zu viele Unternehmen, die ‚Greenwashing’ betreiben, um sich ein grünes Feigenblatt oder die viel zitierte ‚Corporate Social Responsibilty’ zu verpassen. In Wahrheit aber machen sie weiter wie bisher. Die Unternehmen von ‚Ethics in Business’ leisten dagegen wirklich etwas”, betont Jaenicke. Er bezieht sich vor allem auf das Auswahlverfahren, dem sich alle Bewerber stellen müssen. Die Unternehmen werden dabei in sechs Kategorien geprüft. Sie müssen nicht in allen Kategorien glänzen. Was zählt, ist das Gesamtergebnis und die Bereitschaft, sich in den weniger guten Bereichen verbessern zu wollen.

„Ethics in Business“ ist somit als Lernprojekt angelegt. Jedes Unternehmen erhält aus St. Gallen einen 80-seitigen Benchmarking-Bericht mit einer Stärken-Schwächen-Analyse und Hinweisen darauf, wie sie ihr Engagement in einzelnen Themenfeldern ausbauen können. Auf Treffen und in Workshops tauschen sich die Unternehmen aus und lernen so voneinander. Jaenicke: „Es gefällt mir, wie die Unternehmen sich Schritt für Schritt verbessern möchten und gemeinsam nach neuen Wegen suchen. Schließlich reicht nicht allein die gute Absicht. Es kommt darauf an, das Richtige auch richtig zu tun.“

Für Jaenicke selbst ist sein Engagement die logische Erweiterung seiner bisherigen Tätigkeit als Dokumentarfilmer über die Bedrohung und Vernichtung von Lebensräumen und deren Folgen für ihre menschlichen und tierischen Bewohner: „Wenn alle Unternehmen ihre Verantwortung in der Lieferkette gewissenhaft wahrnehmen und die Herkunft von Rohstoffen sorgfältig prüfen würden, wenn sie sich um die Arbeitsbedingungen in asiatischen oder afrikanischen Produktionsstätten kümmerten, dann wären viele der alarmierenden Reportagen überall auf der Welt nicht mehr notwendig. Je mehr Unternehmen sich also beispielsweise bei ‚Ethics in Business’ engagieren, desto besser. Mir ist die Aufbruchstimmung, das Signal wichtig, das diese Mittelständler aussenden. Ich freue mich über soviel Engagement und Tatendrang.“

Jaenicke sieht übrigens nicht nur die Unternehmen in der Pflicht: „Auch bei uns Verbrauchern liegen Anspruch und Wirklichkeit leider oft noch zu weit auseinander. Viele Menschen bekunden ein Interesse an dem Thema Nachhaltigkeit und fordern strengere Standards. Aber bei der Entscheidung am Supermarktregal spielen dann doch wieder der Preis oder alte Gewohnheiten eine Rolle.“