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Bayer CropScience-CEO: „Ernährungssicherheit braucht Innovationen und starke Partnerschaften“

Bayer CropScience hat am Dienstag sein Engagement für starke Kooperationen mit Partnern von staatlicher Seite, aus der Industrie und Nichtregierungsorganisationen für mehr Ernährungssicherheit und wirtschaftliche Entwicklung weltweit bekräftigt. Der Vorstandsvorsitzende von Bayer CropScience, Liam Condon, sprach stellvertretend für die Partner aus der Wirtschaft in der neuen Initiative „German Food Partnership“ (GFP).

Monheim (csr-service) – Bayer CropScience hat am Dienstag sein Engagement für starke Kooperationen mit Partnern von staatlicher Seite, aus der Industrie und Nichtregierungsorganisationen für mehr Ernährungssicherheit und wirtschaftliche Entwicklung weltweit bekräftigt. „Zur Sicherung der Ernährung brauchen wir Innovationen und Partnerschaften“, sagte der Vorstandsvorsitzende von Bayer CropScience, Liam Condon, auf einer hochrangig besetzten Pressekonferenz mit Dirk Niebel, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, sowie Bill Gates, der in seiner Eigenschaft als Mitvorsitzender und Treuhänder der nach ihm und seiner Frau Melinda benannten Stiftung nach Berlin gereist war.

Condon sprach stellvertretend für die Partner aus der Wirtschaft in der neuen Initiative „German Food Partnership“ (GFP), an der sich rund 35 Unternehmen und Verbände aus der landwirtschaftlichen Industrie und der Lebensmittelkette beteiligen. Er legte dar, dass dringend ein ganzheitlicher Ansatz benötigt werde, um langfristige Projekte zur Förderung der ländlichen Entwicklung sowie zur Sicherung und Verbesserung der Ernährung zu entwickeln und umzusetzen. „Das übergeordnete Ziel ist es, Landwirten in Schwellenländern Mittel an die Hand zu geben, damit sie ihre Agrarproduktion nachhaltig intensivieren können“, fügte er hinzu. Die im Juli 2012 gegründete GFP-Initiative ist eine breit angelegte, ergebnisorientierte Koalition privater und öffentlicher Akteure.

Vorzeigeprojekt „Asian German Better Rice Initiative“

Eine der ersten konkreten und langfristigen Initiativen unter dem Dach der GFP, die „Asian German Better Rice Initiative“ (AGBRI), wurde von Bayer CropScience und verschiedenen Partnern aus der Industrie gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH ins Leben gerufen. Unterstützt wird sie vom International Rice Research Institute (IRRI), der Global Alliance for Improved Nutrition (GAIN) und dem Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE). Ziel dieser Initiative ist es, die Wertschöpfungskette bei der Reisproduktion und die Ernährung in Indonesien, auf den Philippinen, in Thailand und Vietnam zu verbessern – den wichtigsten Reisproduzenten und -konsumenten Südostasiens.

Unter dem Dach der AGBRI erhalten Kleinbauern Zugang zu Bildungs- und Beratungsangeboten, Managementkompetenzen, landwirtschaftlichem Know-how und modernen Technologien – wie hochwertigem Saatgut, Düngemitteln, innovativen Pflanzenschutzlösungen und besserem Wassermanagement. Dadurch lassen sich die Produktivität und das Einkommen der Landwirte erheblich steigern. „Ein besonderer Förderschwerpunkt sind junge Landwirte, damit die Reiserzeugung auch künftig gesichert ist“, erläuterte Condon. Ein weiteres Hauptziel ist die Verbesserung der Ernährungslage der asiatischen Bevölkerung in den Städten sowie im ländlichen Raum. Hierbei spielt die Zufuhr essenzieller Mikronährstoffe durch die Anreicherung von Reis und Ölsaaten eine große Rolle. Zudem soll genauer untersucht werden, wie sich bestimmte landwirtschaftliche Praktiken auf die Qualität von Nahrungsmitteln auswirken.

„AGBRI ist ein Projekt mit fantastischem Potenzial: Es umfasst strategische Investitionen in Innovation, die langfristige Stärkung von Landwirten und insbesondere Kleinbauern, eine stärkere Konzentration auf klimafreundliche Lösungen, hochwertige Ernährung sowie enge Partnerschaften“, betonte Condon. „Genau diese Art von Initiativen zwischen der Privatwirtschaft und dem öffentlichen Sektor ebnen den Weg für eine grünere Revolution.“

Das Überleben von Millionen Menschen hängt von Reis ab. Darum arbeitet Bayer CropScience kontinuierlich daran, den Ertrag dieses Grundnahrungsmittels zu steigern. Das Unternehmen ist seit vielen Jahren in allen großen Reisanbauländern präsent und mit den lokalen Anbaupraktiken in den meisten Ländern Asiens vertraut.

Weitere Informationen im Internet:
www.greener-revolution.bayercropscience.com