Nachrichten

Grüne Gründungen nachhaltig fördern

Berlin (csr-news) > Das Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit Berlin koordiniert das weltweit erste Forschungsprojekt, das sich mit der Unterstützung „grüner“ Gründungen beschäftigt. Unter dem Titel „SHIFT Fördersysteme für nachhaltige Unternehmensgründungen“ beschäftigt sich das EU-geförderte Vorhaben mit der Frage, wie „grüne“ Gründungen und Innovationen am besten zu fördern sind. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Deutschland, Finnland und Schweden recherchieren dafür die besten Ansätze der Gründer- und Innovationsförderung, und zwar nicht nur in ihren jeweiligen Heimatländern, sondern international. Öko-Innovationen und nachhaltige Gründungen sind der Schlüssel für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit Europas. „Grüne“ Technologien, Produkte und Dienstleistungen können nicht nur die Umwelt entlasten, sondern eröffnen auch wirtschaftliche Chancen und neue Geschäftsfelder. Wie werden solche Innovationen und Gründungen optimal gefördert? Welche Ansätze haben sich in anderen Ländern bereits bewährt? Wie kann ein Paradigmenwechsel hin zu einer „grünen“ Gründungsförderung in Europa gelingen? „Wir freuen uns, dass die EU und das Bundesforschungsministerium SHIFT unterstützen und wir hier eine global führende Forschungsposition übernehmen können“, so Prof. Dr. Klaus Fichter, Direktor des Borderstep Instituts und Wissenschaftlicher Leiter des Projektes SHIFT. Unter Federführung des Borderstep Instituts untersuchen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Linköping Universtity (Schweden), der Aalto University (Finnland) und der Universität Oldenburg gemeinsam die Unterstützungs- und Fördermöglichkeiten öffentlicher und intermediärer Einrichtungen wie Universitäten oder Gründerzentren. Das Forschungsvorhaben konzentriert sich dabei auf Unternehmensgründungen (Start-Ups) und die Entwicklung neuer Geschäftsfelder durch kleine und mittlere Unternehmen. Es wird mit Mitteln des Bundesforschungsministeriums im europäischen ERA-Net-Förderschwerpunkt „eco-innovera“ bis 2016 gefördert.