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Kein Echtpelz bei C&A, Ernsting’s family, OTTO, s.Oliver und Tchibo

Hamburg (csr-news) – Namhafte Textilhändler sind dem „Fur Free Retailer Program (FFR)“ beigetreten. Der Zusammenschluss von 18 Tierschutzorganisationen aus Europa, Amerika, Asien und Australien will Verbraucher darüber informieren, welche Handelsmarken Tierfelle verwenden und welche nicht. 249 Textilmarken aus aller Welt dokumentieren durch ihre Mitgliedschaft in dem Programm, dass ihre Kleidungsstücke keine Pelze enthalten. Neue FFR-Mitglieder sind nun C&A, Ernsting’s family, OTTO, s.Oliver und Tchibo, die bereits seit längerer Zeit auf Tierfelle verzichteten.

In Deutschland wird das FFR von der Tierschutzorganisation „Vier Pfoten“ vertreten. „Dass diese Big Player im Textilgeschäft ein so klares Zeichen gegen ein tierquälerisches Produkt setzen, ist ein großer Erfolg für unsere Kampagne gegen Pelzmode. Wir hoffen, mit diesem Rückenwind noch viele weitere Unternehmen zu überzeugen“, erklärte Vier-Pfoten-Kampagnenleiterin Martina Stephany gegenüber der Presse. Nach Auskunft der Tierschützer ist durch die Verwendung kleiner Pelzteile und eine steigende Nachfrage in Asien die Anzahl der für Mode getöteten Pelztiere drastisch gestiegen. Weltweit werden danach 100 Millionen Nerze, Füchse und Marderhunde für die Modebranche getötet. Zuvor würden kleinere Pelztiere in winzigen Drahtgitterkäfigen gehalten und andere Arten wie Kojoten oder Waschbären durch tierquälerische Fallen in der freien Wildbahn gefangen.

Das “Fur Free Retailer Program (FFR)” im Internet:
www.furfreeretailer.com