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„Mein gutes Beispiel“: Bertelsmann Stiftung zeichnet gesellschaftliches Engagement mittelständischer Unternehmen aus

Die Bertelsmann Stiftung hat vier herausragende Beispiele gesellschaftlichen Engagements von mittelständischen Unternehmen ausgezeichnet. Die Preise im Wettbewerb „Mein gutes Beispiel“ wurden am Dienstag in Berlin verliehen. Bei der Veranstaltung lobte die stellvertretende Vorstandsvorsitzende Liz Mohn den großen Einsatz kleiner und mittelgroßer Betriebe für ihre Region.

Gütersloh (csr-service) – Die Bertelsmann Stiftung hat vier herausragende Beispiele gesellschaftlichen Engagements von mittelständischen Unternehmen ausgezeichnet. Die Preise im Wettbewerb „Mein gutes Beispiel“ wurden am Dienstag in Berlin verliehen. Bei der Veranstaltung lobte die stellvertretende Vorstandsvorsitzende Liz Mohn den großen Einsatz kleiner und mittelgroßer Betriebe für ihre Region.

Ausgezeichnet wurden die Projekte „Volle Bolle“, Berlin, „Grüne Werkstatt Wendland“, Lüchow-Dannenberg, „Soziale Partnerschaft mit dem Kinderdorf Irschenberg“, München, und mit einem Sonderpreis „PASSgenAU – Bildung für Jeden“, Passau. Insgesamt hatten sich 130 kleine und mittelständische Unternehmen und Organisationen aus ganz Deutschland beworben.

„Unternehmen engagieren sich vor allem in ihrer Region, wo sie konkret etwas bewegen können und helfen vor Ort mit, den Zusammenhalt in der Gesellschaft zu stärken“, sagte Liz Mohn bei der Preisverleihung. Viele Betriebe engagierten sich in den Bereichen Bildung, Soziales und Integration. Auf diese Weise würden sie einen wichtigen Beitrag zur Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts leisten.

Seit 2007 unterstützt die Initiative „Unternehmen für die Region“ der Bertelsmann Stiftung gesellschaftliches Engagement mittelständischer Betriebe. Bisher haben sich bundesweit rund 1.500 Projekte beteiligt. Bei der Entscheidung der Jury spielten folgende Kriterien eine wichtige Rolle: Langfristigkeit, unternehmerische Kompetenz, Kreativität, regionale Nähe, Zusammenarbeit mit Partnern sowie die Übertragbarkeit auf andere Regionen.

Kurzporträts der Preisträger

Volle Bolle – AHC Oberflächentechnik GmbH, Berlin

Die AHC-Oberflächentechnik kooperiert mit dem Kinder- und Jugendhaus Bolle in Berlin-Marzahn. Täglich werden hier bis zu 100 Kinder und Jugendliche betreut und davor geschützt, auf der Straße zu landen. Die Azubis des Unternehmens gestalteten 2012 in dem zweitägigen Projekt „Volle Bolle“ einen Teil des Gartens des Jugendhauses um und verwandelten ihn in einen eingezäunten Gemüsegarten. Bis vor kurzem hatte sich die AHC-Gruppe in Sachen soziales Engagement vor allem auf Geldspenden beschränkt.

Grüne Werkstatt Wendland – Schütte Baumarkt GmbH & Roggan KG

Die Grüne Werkstatt Wendland ist ein Projekt, das Künstler, Unternehmer und Bürger des Landkreises mit der Wirtschaftsförderung und der Kreisverwaltung Lüchow-Dannenberg 2011 ins Leben gerufen haben. Hier arbeiten beispielsweise mittelständische Unternehmen aus dem Wendland mit jungen Designern und Designerinnen verschiedener Universitäten zusammen und entwickeln nachhaltige und innovative Produkte und Services. So soll das Know-How der ansässigen Betriebe mit der Kreativität und dem Ideenreichtum der Nachwuchs-Talente verbunden werden. Der Landkreis Lüchow-Dannenberg will langfristige Kooperationen schaffen, eine nachhaltige Regionalentwicklung betreiben und qualifizierte Arbeitskräfte gewinnen. Dirk Roggan, Eigentümer und Geschäftsführer der Schütte Baumarkt GmbH & Roggan KG ist einer der Mitinitiatoren der Grünen Werkstatt.

Soziale Partnerschaft mit dem Kinderdorf Irschenberg – Unternehmensberatung Q_Perior, München

Mit dem Ziel gemeinsame Perspektiven zu schaffen, unterstützen Vorstand und Mitarbeiter der Unternehmensberatung Q_Perior in München das Caritas Kinderdorf Irschenberg. Zu den Projekten gehören Weiterbildung, Events, aktive Freizeitgestaltung und Karriereberatung. Die Unternehmensberatung hilft den Jugendlichen bei Bewerbungen, vermittelt Praktikumsplätze oder ermöglicht Mitarbeitern des Kinderdorfs, an Führungs- und Projektmanagement-Seminaren teilzunehmen. Die interne Service-Organisation hat zudem eine Patenschaft für zwei Kinderdorffamilien übernommen. Im Rahmen des jährlichen „Job-Infotages“ nutzt die Unternehmensberatung ihr Kundennetzwerk, um ausbildungsnahen Jugendlichen einen Blick hinter die Kulissen von Betrieben zu ermöglichen.

PASSgenAU – Bildung für Jeden – Regionalmanagement am Wirtschaftsforum der Region Passau e.V., Passau

Unter dem Motto „Kein Kind und Jugendlicher darf verloren gehen“ wurde 2012 das Projekt „PASSgenAU – Bildung für JEDEN“ ins Leben gerufen. Es will Risikoschüler dabei unterstützen, einen Schul- oder Ausbildungsabschluss zu erlangen. Unter dem Dach von „PASSgenAU“ haben sich 17 Initiativen zusammengeschlossen und ihre Angebote in einem Leitfaden für Eltern und Lehrer veröffentlicht. Diese Transparenz hilft Angebotslücken aufzudecken. Lernhelfer der Universität Passau, Paten des Kinderschutzbundes oder Mentoren der Initiative „Rock your Life“ werden an Schulen eingesetzt und unterstützen Kinder mit Migrationshintergrund in Deutsch und Mathematik sowie bei der Verbesserung der Sprach- und Lesekompetenz. Das Projekt wird durch die Stadt Passau sowie mit Stiftungs- und Sponsorengeldern der 120 Mitgliedsunternehmen finanziert.

Foto: Liz Mohn mit den Preisträgern des Wettbewerbs „Mein gutes Beispiel“

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