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Neue Studie der Bertelsmann Stiftung: Fostering Corporate Responsibility through Self- and Co-regulation

Die Studie untersucht öffentlich-private Kooperationen, die branchenbezogene Standards zur Umwelt- und Sozialverantwortung setzen. Diese Formen der Selbst- und Ko-Regulierung können bestehende gesetzliche Vorschriften ergänzen und als neue Governance-Ansätze die Verbindlichkeit und Glaubwürdigkeit von CR erhöhen.

Gütersloh (csr-service) – Die Studie untersucht öffentlich-private Kooperationen, die branchenbezogene Standards zur Umwelt- und Sozialverantwortung setzen. Diese Formen der Selbst- und Ko-Regulierung können bestehende gesetzliche Vorschriften ergänzen und als neue Governance-Ansätze die Verbindlichkeit und Glaubwürdigkeit von CR erhöhen. Besonderes Augenmerk wird daher auf die Rolle der politischen Akteure in solchen Prozessen gelegt. Herausgestellt wird das Potential solcher Initiativen, zu einer nachhaltigen Entwicklung beizutragen. Fünf Erfolgsfaktoren gilt es zu beachten, um die Wirkung von branchenbezogenen Vereinbarungen sicherzustellen.

Die Studie gibt einen Überblick über 60 branchenspezifische Initiativen aus acht europäischen Ländern und fünf Industriebranchen. Dabei werden spezifische Rollen identifiziert, die politische Akteure wahrnehmen können, um die Steuerungs- und Koordinationsleistungen von derartigen Initiativen zu erhöhen. Gleichzeitig bekommen Praktiker empirische, effektive Beispiele zur weiteren Förderung branchenspezifischer CR.

Die Studie beruht zum großen Teil auf: Thomas Beschorner, Thomas Hajduk and Samuil Simeonov (eds.) (2013). Corporate Responsibility in Europe: Government Involvement in Sector-specific Initiatives. Gütersloh: Bertelsmann Stiftung Verlag.

>> Zum Download der Studie (PDF).