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Gesundheitsallianz von forschender Pharmaindustrie und Rotem Kreuz

Genf (csr-news) Zur Bekämpfung nicht übertragbarer Krankheiten haben der internationale Verband der forschenden Pharmaindustrie (IFPMA) und die internationale Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften (IFRC) eine sektorübergreifende Partnerschaft geschlossen. Weltweit sterben drei von fünf Menschen an einer der vier wichtigsten nicht übertragbaren Krankheiten: Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs, chronische Atemwegserkrankungen und Diabetes. 80 Prozent dieser Todesfälle ereignen sich in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommensniveau. Und 50 Prozent aller nicht übertragbaren Krankheiten hätten vermieden werden können.

IFPMA und IFRC wollen ihre Kompetenzen aus dem pharmazeutischen und dem humanitären Bereich bündeln. Gemeinsam wollen sie für die Gefahren durch nicht übertragbare Krankheiten sensibilisieren und Verhaltensänderungen bewirken. In der Zusammenarbeit der professionellen Mitarbeiter des Gesundheitswesens mit freiwilligen Helfern liegt eine Besonderheit dieses Programms. Bis zu drei Millionen Menschen weltweit sollen so im Direktkontakt bei Tür zu Tür-Besuchen erreicht werden. Die Partnerschaft ist auf zwei Jahre angelegt. Es werde „keinem Einzelakteur aus dem öffentlichen und privaten Sektor gelingen, die Probleme im Zusammenhang mit nicht übertragbaren Krankheiten im Alleingang zu lösen. Der Kampf gegen nicht übertragbare Krankheiten erfordert Lösungen von mehreren beteiligten Interessengruppen“, erklärte IFRC-Generalsekretär Bekele Geleta.

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CSRjournalist

Achim Halfmann ist Geschäftsführer von CSR NEWS und lebt im Bergischen Land. Seine Themen liegen vorallem in den Bereichen Gesellschaft, Medien und Internationales.

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