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Von einer KMU für KMUs: Das CSR-Projekt in Kirchheim unter Teck

Das Planungs- und Architekturbüro Bankwitz Architekten gestaltet mit neun örtlichen Unternehmen das Projekt „Kirchheimer Unternehmen übernehmen gesellschaftliche Verantwortung“. In der Fairtrade-Town geht es dabei um den fairen Handel, zudem um die Mitarbeiter und den Energieverbrauch. Anfang März fand die Auftaktveranstaltung des aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds geförderten Projektes statt.

Kirchheim/Teck (csr-news) – Das Planungs- und Architekturbüro Bankwitz Architekten gestaltet mit neun örtlichen Unternehmen das Projekt „Kirchheimer Unternehmen übernehmen gesellschaftliche Verantwortung“. In der Fairtrade-Town geht es dabei um den fairen Handel, zudem um die Mitarbeiter und den Energieverbrauch. Anfang März fand die Auftaktveranstaltung des aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds geförderten Projektes statt.

Bankwitz Architekten kann in den Austausch mit den anderen Unternehmen eigene CSR-Erfahrungen einbringen, etwa einen Einkaufsleitfaden oder Maßnahmen zur Mitarbeitermotivation. Ansonsten kommen externe CSR-Consultants zum Zug. So erstellte die Duisburger Nachhaltigkeitsexpertin Andrea Wilhaus zu Anfang eine Bestandsaufnahme und Bedarfsanalyse. Das Ergebnis: Im Bereich Energieeffizienz sehen die beteiligten Firmen den geringsten Handlungsbedarf, sie verfügen hier bereits über einige Kenntnisse. Der wichtigste Punkt für die Unternehmen ist die Mitarbeiterorientierung. Gerade für kleine und mittlere Unternehmen in ländlichem Milieu stellt sich die Herausforderung, Fachkräfte zu finden und zu binden.

Mit vielen Unsicherheiten verbunden ist das Thema fairer Handel. „Wir wissen nicht, wie weit wir das schaffen“, sagt die Projektkoordinatorin Sandra Erne von Bankwitz Architekten. Das Thema Textilhandel wird dabei im Vordergrund stehen: Außer einem Druck- und einem Autohaus, einem medizinischen Versorgungszentrum und einem Optiker gehören fünf Modehäuser zu den Projektbeteiligten.

Mit Einzelberatungen, Seminaren und Workshops werden die Projektthemen erarbeitet, dabei sollen sowohl die Führungskräfte als auch alle Mitarbeiter angesprochen werden. Schließlich wird es zu jedem Handlungsfeld eine öffentliche Veranstaltung geben. „Wir möchten, dass ganz Kirchheim davon profitieren kann“, so Sandra Erne. Nach einem Zeitungsbericht gab es bereits Interessenbekundungen weiterer Unternehmen und die Stadtverwaltung sagte ihre Unterstützung zu. Kirchheim unter Teck will sich als nachhaltige Region positionieren und die Unternehmen können dazu einen wichtigen Beitrag leisten.

Die Überzeugungsarbeit wird am Ende wohl im direkten Gespräch von Unternehmer zu Unternehmer geleistet werden. Sandra Erne zum CSR-Management in einer kleinen Stadt: „Es ist schon sehr persönlich hier.“

Weitere Informationen zu dem bis Ende 2014 laufenden Projekt „Kirchheimer Unternehmen übernehmen gesellschaftliche Verantwortung“ sind demnächst auf einer Homepage zu finden:
www.csr-kirchheim.de

Foto: Teilnehmer der Auftaktveranstaltung