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22. März: Weltwassertag

Berlin (csr-news) – Unsauberes Wasser fordert mehr Todesopfer als alle Kriege weltweit: Ein Viertel aller Todesfälle in Entwicklungsländern sind dadurch verursacht. Der heutige Weltwassertag ist ein Ergebnis der Weltkonferenz für Umwelt und Entwicklung 1992 in Rio de Janeiro und wird seit 1993 jährlich begangen. In diesem Jahr steht er unter dem Motto „Zusammenarbeit im Wasserbereich“. Der Gedenktag soll die Herausforderungen der Wasserwirtschaft angesichts einer wachsenden Nachfrage nach Zugang zu Wasser, Wasserzuteilung und Dienstleistungen ins öffentliche Bewusstsein rücken.

Als Wasserverbraucher und Schmutzwasseremittenten rücken bei dem Thema Wasser auch Unternehmen in den Fokus. Die DEG und der WWF bieten einen Water Risk Filter, der Unternehmern und Investoren frühzeitig Wasserrisiken in der Zulieferkette und im Beteiligungsportfolio aufzeigen und Ansätzen zur Risikominderung liefern soll. Zahlreiche weitere Initiativen mit Unternehmensbeteiligung adressieren den Wasserverbrauch: So haben der Naturschutz-Bund (NABU) und mehrere Unternehmen aus dem Bereich grüner Zukunftstechnologien die „Allianz Ressourcenschonung“ gegründet. Das von den UN begleitete CEO Water Mandate will Unternehmensführer für dieses Thema gewinnen. Und in Asien soll der „Bangladesh Water PaCT: Partnership for Cleaner Textile“ zu einer Reduzierung von Wasserverbrauch und Schmutzwassereinleitung beitragen.

>> Die UNESCO-Website des Weltwassertags

>> Informationen des Umweltbundesamtes zum Thema Wasser

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