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Weltbank-Chef Kim fordert neue Anstrengungen im Kampf gegen Armut

Washington (afp) – Weltbank-Chef Jim Yong Kim hat ein neues Ziel für die Bekämpfung der Armut ausgegeben. Der Anteil der Weltbevölkerung, der von weniger als 1,25 Dollar am Tag leben muss, solle von derzeit 21 Prozent auf unter drei Prozent im Jahr 2030 sinken, sagte Kim am Dienstag bei einer Rede in Washington. Voraussetzung dafür sei ein starkes und dauerhaftes Wachstum vor allem in Südasien und im Afrika südlich der Sahara. Außerdem müssten die Früchte des Wachstums gerechter verteilt werden.

„Eine Welt ohne Armut ist in unserer Reichweite“, sagte Kim zwei Wochen vor der Frühjahrstagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank. Das von der UNO ausgegebene Millenniumsziel, die weltweite Armut bis 2015 zu halbieren, sei bereits im Jahr 2010 erreicht worden, sagte er.

Angesichts dieser Erfolge hätten die Entwicklungsländer nun die Chance, binnen einer Generation die Armut weitgehend auszuradieren. „Unsere Pflicht muss es sein, dafür zu sorgen, dass diese günstigen Umstände durch überlegte Entscheidungen ergänzt werden, um diese historische Möglichkeit zu verwirklichen.“

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