Nachrichten

Facebook-Gründer Zuckerberg mischt mit Lobbygruppe in US-Politik mit

Washington (afp) – Facebook-Gründer Mark Zuckerberg mischt sich mit einer Lobbygruppe in die US-Politik ein. Die Organisation FWD.us werde sich unter anderem für eine Reform des Einwanderungsrechts und des Bildungssystems stark machen, schrieb Zuckerberg am Donnerstag in einem Gastbeitrag für die „Washington Post“. Die Lobbygruppe wird von weiteren Größen des US-Technologiesektors unterstützt, darunter die Yahoo-Chefin Marissa Mayer, der Google-Verwaltungsratsvorsitzende Eric Schmidt sowie der Gründer des Karriere-Netzwerks LinkedIn, Reid Hoffman.

Die Organisation, deren Name für eine Abkürzung des englischen Worts „forward“ (vorwärts) steht, soll den Angaben zufolge vor allem für eine einfachere Zuwanderung von hochqualifizierten Arbeitern werben. „Wir brauchen die talentiertesten und am härtesten arbeitenden Leute“, schrieb Zuckerberg. Außerdem werde sich die Gruppe für „höhere Standards“ in Schulen und größere Investitionen in die Forschung einsetzen.

Im Kongress in Washington feilen Republikaner und Demokraten derzeit an einem Kompromiss für eine Einwanderungsreform. Dabei soll den elf Millionen illegal in den USA lebenden Immigranten ein Weg zu einer Staatsbürgerschaft aufgezeigt werden. Präsident Barack Obama hat das Thema zu einer Priorität seiner zweiten Amtszeit erklärt.