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Schweiz im Dialog lud zur Podiumsdiskussion: Nachhaltigkeit braucht Verantwortung von Wirtschaft und Politik

Modernes Nachhaltigkeitsmanagement von Unternehmen, seine konkrete Umsetzung und die Rolle der Politik bei der Weiterentwicklung von unternehmerischer Verantwortung standen in einer mit Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung hochkarätig besetzten Podiumsdiskussion der Plattform „Schweiz im Dialog“ im Mittelpunkt.

Wien (csr-service) – Modernes Nachhaltigkeitsmanagement von Unternehmen, seine konkrete Umsetzung und die Rolle der Politik bei der Weiterentwicklung von unternehmerischer Verantwortung standen in einer mit Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung hochkarätig besetzten Podiumsdiskussion der Plattform „Schweiz im Dialog“ im Mittelpunkt. Der einheitliche Grundtenor lautete: Verantwortungsvoll und nachhaltig agierende Unternehmen schaffen Win-Win-Situationen für Wirtschaft und Gesellschaft.

„Der Weg zu dauerhaftem wirtschaftlichen Erfolg und Shareholder Value kann nicht allein über kurzfristige Profitmaximierung führen, das habe viele Unternehmen erkannt. Vielmehr braucht es marktorientiertes Handeln, das sozial verantwortlich ist“, machte Botschafter Claude Wild, Leiter der Abteilung für Menschliche Sicherheit im Eidgenössichen Departement für auswärtige Angelegenheiten deutlich. In der Schweiz seien einige der größten international tätigen Unternehmen ansässig, „die Schweiz hat ein Interesse daran, ihren Ruf als Wirtschaftsstandort zu wahren und setzt sich deshalb in verschiedenen internationalen Initiativen dafür ein, dass Unternehmen Menschenrechte achten, Umweltstandards respektieren und internationale Standards für eine korrekte Unternehmensführung einhalten“, so Claude Wild.

„Verantwortungsvolles Handeln geht weit über die strenge Einhaltung gesetzlicher Vorschriften hinaus“, erklärte Urs Jaisli, Chief Compliance Officer und Head des Corporate Sustainability Committee von Roche, einem der größten Healthcare-Unternehmen der Welt. „Nachhaltigkeit und Verantwortung sind integrale Bestandteile unseres Businessmodells und beschreiben, wie wir unsere Arbeit machen“. An den Rahmenbedingungen mitzuwirken und sich im Dialog mit den Stakeholdern einzubringen, sei ein wichtiger Aspekt der Nachhaltigkeitsarbeit für Unternehmen, so Jaisli.

„Auch für Palfinger ist Nachhaltigkeit strategischer Bestandteil und Teil von Good
Management“, sagte Daniela Werdecker, Nachhaltigkeitsbeauftragte bei Palfinger, international führender Hersteller innovativer Hebe-Lösungen mit Sitz in Salzburg.
„Als börsennotiertes globales Unternehmen haben wir mit der Familie Palfinger einen starken Mehrheitseigentümer, der das Thema seit Anbeginn neben dem Vorstand unterstützt“.
Welche ökonomische Bedeutung das Nachhaltigkeitsmanagement und CSR allein für Österreich hat, machte Gottfried Haber, Leiter des Forschungsbereiches Wirtschafts- und Finanzpolitik, Donau-Universität Krems, deutlich: „In Summe werde durch Maßnahmen von österreichischen Unternehmen, die dem Bereich CSR zugeordnet werden können, inklusive Folgeeffekten eine Wertschöpfung von jährlich etwa mindestens 2,5 Milliarden EUR erzielt. Rund 17.500 Jobs hängen direkt und indirekt von dieser Wirtschaftsaktivität ab, die Bedeutung dieses Wirtschaftsfaktors ist jedoch in der Einschätzung der Betriebe zukünftig steigend“.

Schweiz im Dialog ist eine Plattform, die Begegnungen auf hohem Niveau zwischen Entscheidungsträgern (Wirtschaft, Politik, Behörden und Verbände) in wichtigen Drittländern fördert. Die Veranstaltungsreihe soll Verständnis und Interesse für schweizerische Positionen wecken und die Ziele der Landeskommunikation wie auch der Aussenpolitik darstellen.

Foto (v.l.): Haber, Werdecker, Jaisli, Wild