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Mitarbeiterorientierung – für Top-Manager nur eine Theorie?

Freiburg (csr-news) > Wertschätzung und Förderung der Mitarbeiter, so wie es in den meisten Firmenleitbildern festgeschrieben ist, scheint eher Theorie als gelebte Praxis zu sein. In einer Studie fand die Unternehmensberatung SAAMAN heraus, dass 80% der Beschäftigten engagierter wären, wenn die Unternehmensleitung die Unternehmenswerte konsequenter vorleben würde. Auffallend ist, dass es keinen Unterschied in der Einschätzung der Unternehmensleitung zwischen den Aussagen von Führungskräften und Mitarbeitern ohne Personalverantwortung gibt. Die bemängelte Inkonsequenz besteht vor allem darin, Ansprüche an andere zu haben, die selbst nicht erfüllt werden, oder Zusagen zu machen, ohne sich konkret daran zu halten. An der Studie haben insgesamt 513 Mitarbeiter und Führungskräfte aus mittelständischen Unternehmen teilgenommen. Die Teilnehmer beklagen, dass das Top-Management die Menschen im Unternehmen nur als eine Ressource sieht, die mit diversen Tools zu managen ist. „Menschen als Produktionsfaktoren zu sehen und sich so zu verhalten, zerstört Leistung und fördert Demotivation“, sagt Dr. Wolfgang Saaman, Vorstandsvorsitzender der SAAMAN AG und Leiter der Studie. Der Rückhalt der Führungskräfte und Mitarbeiter ist jedoch essenziell für einen nachhaltigen Erfolg des Unternehmens. Wertschätzung, Vertrauen und Kommunikation sind dabei die entscheidenden Schalthebel. Sie beeinflussen die Mitarbeiterzufriedenheit sowohl in positiver Hinsicht, nämlich dann, wenn diese Punkte umgesetzt werden, genauso aber in negativer Hinsicht, wenn beispielsweise die Wertschätzung ausbleibt.

 

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