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Nachhaltigkeitsbericht 2012: Bayer dokumentiert ökonomische, soziale und ökologische Leistungsfähigkeit

Bayer legt den Nachhaltigkeitsbericht für das Jahr 2012 vor. Die in Deutsch und Englisch erschienene Publikation dokumentiert auf 72 Seiten detailliert die Leistungen des Unternehmens auf dem Gebiet der Nachhaltigkeit. Wie der Konzern ökonomischen Erfolg mit der Erfüllung sozialer und ökologischer Anforderungen verbindet, wird in sechs Kapiteln – Strategie und Bayer-Kernthemen, Unternehmens- führung, Innovationen und Produktverantwortung, Mitarbeiter, Ökologie sowie gesellschaftliches Engagement – dargestellt.

Leverkusen (csr-service) – Bayer legt den Nachhaltigkeitsbericht für das Jahr 2012 vor. Die in Deutsch und Englisch erschienene Publikation dokumentiert auf 72 Seiten detailliert die Leistungen des Unternehmens auf dem Gebiet der Nachhaltigkeit. Wie der Konzern ökonomischen Erfolg mit der Erfüllung sozialer und ökologischer Anforderungen verbindet, wird in sechs Kapiteln – Strategie und Bayer-Kernthemen, Unternehmens- führung, Innovationen und Produktverantwortung, Mitarbeiter, Ökologie sowie gesellschaftliches Engagement – dargestellt. Mit weiterführenden Informationen ist der Bericht auch online unter www.nachhaltigkeit2012.bayer.de verfügbar.

„Innovation und Nachhaltigkeit sind Motor für unseren geschäftlichen Erfolg“, sagt Dr. Marijn Dekkers, Vorstandsvorsitzender der Bayer AG. „Dabei ist Nachhaltigkeit bei uns fest im Kerngeschäft verankert und ein zentrales Element unserer Unternehmensstrategie.“ Dekkers betont: „Unsere Mission ‚Bayer: Science For A Better Life‘ enthält die Verpflichtung, zu einem besseren Leben der Menschen beizutragen. Dies wollen wir mit innovativen Produkten, einer verantwortungsbewussten Unternehmenspolitik und ressourcenschonenden Produktionsverfahren erreichen. Denn sowohl das ‚Was‘ als auch das ‚Wie‘ sind entscheidend für unseren dauerhaften Erfolg. Wir feiern in diesem Jahr das 150-jährige Firmenjubiläum – das verdeutlicht: nachhaltig zu wirtschaften gehört wesentlich zum Erfolgsmodell Bayer“.

Höchstes Berichtslevel „A+“ und integrierte Berichterstattung ab 2014

Bayer richtet die Berichtslegung an den internationalen Standards des Global Compact der Vereinten Nationen sowie der Global Reporting Initiative (GRI) aus. Die GRI bestätigte dem Nachhaltigkeitsbericht 2012 erneut das höchste Berichtslevel „A+“. Zudem wurde der Bericht durch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers geprüft.

Als eines der ersten DAX-Unternehmen wird Bayer ab 2014, also erstmals für das Berichtsjahr 2013, die jährliche Finanz- und Nachhaltigkeitsberichterstattung in einem integrierten Bericht zusammenführen. Dadurch verleiht das Unternehmen der Bedeutung der Nachhaltigkeit für das Kerngeschäft auch in der Berichterstattung Ausdruck.

Nachhaltigkeits-Leistungen in den Bereichen Gesundheit, Agrarwirtschaft und hochwertige Materialien

Im Bereich der Gesundheit legt Bayer den Nachhaltigkeits-Fokus darauf, mehr Menschen Zugang zu Arzneimitteln zu ermöglichen. Im Jahr 2012 baute das Unternehmen beispielsweise seine Kooperation mit der US-amerikanischen Regierungs-Hilfsorganisation USAID aus und startete die „Contraceptive Security Initiative“ im subsaharischen Afrika. Neben Äthiopien, Tansania und Uganda wird die Verhütungspille seit dem Jahr 2012 auch in Ruanda zu reduzierten Preisen angeboten. Weitere sieben Länder sollen bis zum Jahr 2014 folgen.

Im Bereich der Agrarwirtschaft verabschiedete Bayer im Berichtsjahr einen umfassenden Fünf-Punkte-Plan zur Ernährungssicherheit. Neben innovativen, integrierten Lösungen, die Saatgut mit chemischem und biologischem Pflanzenschutz kombinieren, setzt das Unternehmen auf die Unterstützung von Landwirten beim Aufbau von Know-how, eine Steigerung der Agrarproduktivität, die Stärkung der Pflanzengesundheit sowie Partnerschaften im Agrarsektor. Insbesondere will das Unternehmen dadurch flexibel auf unterschiedliche Produktionsbedingungen und steigende Kundenerwartungen weltweit reagieren können.

Im Bereich hochwertige Materialien ermöglicht das Eco Commercial Building (ECB)-Programm von Bayer den Zugriff auf umfassende Expertise für die Umsetzung energieeffizienter, an regionale Anforderungen angepasster Gebäudekonzepte. Bis Ende 2012 gründete die Initiative für nachhaltiges Bauen mit Schwerpunkt auf Geschäftsgebäuden weltweit sieben Exzellenz-Zentren mit 82 Netzwerk-Partnern aus der gesamten Braubranche. Ein nach ECB-Standard errichtetes Verwaltungsgebäude von Bayer in Greater Noida, Indien, erhielt im Jahr 2012 das „LEED (Leadership in Energy and Environmental Design) Platinum“-Zertifikat des U.S. Green Building Council mit der höchsten jemals erreichten Punktzahl.

Bedeutung nachhaltigen Wirtschaftens für die Stakeholder

Der Finanzmarkt legt Wert auf eine nachhaltige Ausrichtung der Geschäftsaktivitäten. „Wenn Unternehmen Nachhaltigkeitsaspekte vernachlässigen, werden sie vom Kapitalmarkt geringer bewertet“, betont Gunnar Friede, Senior Fondsmanager bei DWS Investments, aus Investoren-Sicht. Wie in den Vorjahren wurde Bayer auch 2012 als eines der international führenden Unternehmen seiner Branche in die relevanten Nachhaltigkeits-Indizes wie den Dow Jones Sustainability-Indizes World und Europe oder den FTSE4Good-Index aufgenommen. Mit den bestmöglichen Bewertungen war das Unternehmen zudem erneut sowohl im Carbon Disclosure als auch im Carbon Performance Leadership Index vertreten.

Im Bereich Mitarbeiter sind neben sozialen Sicherungssystemen sowie Angeboten zur Weiterbildung und Talent-Entwicklung die Sicherheit am Arbeitsplatz, die Beteiligung am Unternehmenserfolg und „Diversity“ (Vielfalt) zentrale Nachhaltigkeits-Aspekte. Bei Bayer betrug im Berichtsjahr der Anteil von Frauen im Management 23 Prozent – bis zum Jahr 2015 will das Unternehmen diesen Anteil weiter in Richtung 30 Prozent steigern. Am Unternehmenserfolg wurden die Mitarbeiter im Jahr 2012 mit freiwilligen Einmalzahlungen in Höhe von insgesamt mehr als 700 Millionen Euro beteiligt. Bei der Arbeitssicherheit setzte Bayer die positive Entwicklung fort: Die Unfallquote lag im Berichtsjahr auf dem niedrigsten Stand seit fast 15 Jahren.

Von den Lieferanten erwartet Bayer ebenfalls die Einhaltung von ethischen, sozialen und ökologischen Standards, die in einem Verhaltenskodex formuliert sind. Bayer überprüfte auch im Jahr 2012 dessen Einhaltung anhand von Assessments und Audits. Mit diesen Überprüfungsmaßnahmen hat das Unternehmen bisher mehr als die Hälfte des Einkaufsvolumens aus Nicht-OECD-Ländern und rund ein Viertel des gesamten Einkaufsvolumens abgedeckt. Bis zum Jahr 2015 soll der Umfang der überprüften Lieferanten mindestens 75 Prozent des kompletten Einkaufsvolumens des Konzerns repräsentieren. Im Berichtsjahr bekräftigte Bayer die eigenen Erwartungen in punkto Nachhaltigkeit gegenüber bedeutenden Zulieferern auf seinem ersten globalen Lieferanten-Tag. Zudem gründete der Konzern die Unternehmensinitiative „Together for Sustainability“ mit, um beispielsweise Lieferanten-Audits nach harmonisierten, gemeinsamen Standards durchzuführen und Audit-Berichte über eine gemeinsame Plattform auszutauschen.

Bei den ökologischen Parametern zu Material- und Energieeinsatz, Emissionen in die Luft und in das Wasser sowie Abfall konnte Bayer im Jahr 2012 trotz Produktionswachstums viele Kennzahlen verbessern.

Auch im Bereich des gesellschaftlichen Engagements will Bayer seinem Anspruch eines verantwortungsbewussten Unternehmens gerecht werden. Dafür standen im Jahr 2012 rund 50 Millionen Euro, die das Unternehmen erneut für die gemeinnützige Förderung von Bildung und Forschung, Gesundheits- und Sozialprojekte sowie die Unterstützung des Breiten-, Jugend- und Behindertensports sowie der Kultur bereitstellte.