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Geteilte Freude ist doppelte Freude

Schon Albert Schweitzer wusste: „Das Glück ist das einzige, das sich verdoppelt, wenn man es teilt.“ Das stimmt nicht ganz. Es gibt noch ein paar Dinge mehr, die zu teilen großen Spaß bringt – und wirtschaftliche Vorteile.

Schon Albert Schweitzer wusste: „Das Glück ist das einzige, das sich verdoppelt, wenn man es teilt.“ Das stimmt nicht ganz. Es gibt noch ein paar Dinge mehr, die zu teilen großen Spaß bringt – und wirtschaftliche Vorteile.

Das Zauberwort lautet „Shareconomy“ oder „Sharing Economy“: Gemeint ist damit das Teilen und gemeinsame Nutzen von Produkten, Wissen, Kompetenzen sowie Kontakten und Infrastruktur. Oder, anders ausgedrückt: Leihen statt kaufen. Was bei Kleidung (Tauschbörsen), Meinungen und Wissen (Wikis und Bewertungsportale) oder Musik (Entertainment-Portale) schon fast selbstverständlich ist, kann aber auch in ganz anderen Bereichen hervorragend funktionieren und für uns als Mittelständler hochinteressant sein. Dabei kommt es weniger darauf an, alle Möglichkeiten voll auszuschöpfen und sich gegenseitig im Tauschfieber zu übertreffen. Vielmehr sollte sich jeder die für ihn sinnvollsten Alternativen auswählen und so nach persönlichem Gusto den nächsten Schritt in eine nachhaltigere Zukunft gehen. Beispiele gefällig? Bitte schön:

  • Ein Klassiker ist sicherlich das Car Sharing. Statt teurer Dienstwagen kann man sich die neuesten und spritsparendsten Modelle auf Zeit in den eigenen Fuhrpark holen. Auch beliebt: Fahrgemeinschaften.
  • Genauso wie Autos können wir uns auch Arbeitsplätze oder Computerhardware teilen. Büros auf Zeit, sogenannte Co-Working Spaces, haben Konjunktur. Und unsere Daten lagern in der Cloud.
  • Haben Sie schon mal darüber nachgedacht, ihre Mitarbeiter oder ihre Aufträge zu verleihen? Klingt komisch, funktioniert aber: Bestes Beispiel hierfür ist die Kooperationsinitiative Maschinenbau in der Region Braunschweig (KIM).
  • Last, but not least: Teilen Sie Ihre Ideen und Ihre Innovationsansätze. Ich weiß, besonders uns Mittelständlern fällt es schwer, unser Know-how und unsere Interna einfach so preiszugeben und damit eventuell auf innovative Produkte und damit Einnahmen zu verzichten. Aber: „Open Innovation“ funktioniert wirklich – das wusste Prof. Dr. Nikolaus Franke, seines Zeichens Innovationsexperte und wissenschaftlicher Leiter unseres Innovationsprojekts TOP 100 schon vor Jahren!

Die Möglichkeiten sind unendlich – sowohl für Start-ups wie „Why own it“ als eben auch für die etablierten, klassischen Unternehmen (bestes Beispiel: Linde Material Handling und der Gabelstapler-Verleih). Erschließen wir sie uns!

Herzlichst

Ihr

Joachim Schuble