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„Würzburg Werte-voll“ bringt Verantwortungsträger ins Gespräch

Wie können wir gute Werte in der Region stärken? Wie können wir gemeinsam etwas voranbringen? Diese und weitere Fragen rund um die Werteregion Würzburg diskutierten die Teilnehmer der zweiten Veranstaltung der Reihe „Würzburg Werte-voll“ am Dienstag. „Würzburg Werte-voll“ soll Verantwortungsträgern aus der Region einen Raum für Gespräche, Begegnungen und Austausch bieten.

Würzburg (csr-news) – Wie können wir gute Werte in der Region stärken? Wie können wir gemeinsam etwas voranbringen? Diese und weitere Fragen rund um die Werteregion Würzburg diskutierten die Teilnehmer der zweiten Veranstaltung der Reihe „Würzburg Werte-voll“ am Dienstag im Vogel Convention Center. „Würzburg Werte-voll“ soll Verantwortungsträgern aus der Region einen Raum für Gespräche, Begegnungen und Austausch bieten, um gemeinsame Wertvorstellungen zu erarbeiten und eine Chancen- und Werteregion zu definieren. Das Projekt wird von Verantwortungsträgern aus der Region, dem Fachbereich „Congress – Tourismus – Wirtschaft“ (CTW) der Stadt Würzburg sowie der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt (FHWS) unterstützt.

„Diese Initiative ist ein Hoffnungsträger für Würzburg“, erklärt Prof. Harald Bolsinger von der FHWS: „Wir möchten Impulse setzen, vorhandene Aktivitäten sichtbar machen und verantwortungsvolles Handeln und unternehmerische Werteorientierung stärken.“ Mithilfe eines Modells erklärte Bolsinger zu Beginn der Veranstaltung, was Kartoffeln mit Werten gemeinsam haben. Wie bei der Kartoffelzucht müssen Werte ebenfalls gepflanzt und kultiviert werden. Dies geschieht laut Bolsinger in vier Phasen: Nach der Präparation des Bodens, also der Analyse der Wertegrundlagen und des Kontextes, werden Werte gepflanzt, gepflegt und diese erhalten Freiraum zum Wachsen. Die Zeit der Kartoffelernte entspricht im Wertemodell der Phase der Reflexion und der Entscheidung, welche neuen Werte gepflanzt werden sollten.

Wie die Früchte dieses Entscheidungsprozesses in der betrieblichen Praxis aussehen können, zeigten die Vorträge über die CSR-Aktivitäten der Unternehmen Mode Severin, Takenet und Vogel Business Media. Die Referenten gewährten Einblicke in die Beweggründe, Auswahlkriterien sowie die Hürden unternehmerischer Gesellschaftsverantwortung. Im Anschluss diskutierten die Teilnehmer konkrete Maßnahmen und Projekte, mit denen die Werteregion weiter ausgebaut werden kann. Hierbei entstand beispielsweise die Idee eines Wertegartens: Jedes interessierte Unternehmen und jeder Bürger kann dort als Zeichen für einen konkreten, gelebten Wert eine Pflanze säen, die er wie den Wert kultiviert und pflegt. Bis zur Landesgartenschau 2018 könnte mit dem Wertegarten ein lebendiges Zeichen des verantwortungsvollen Handelns und der Werteorientierung entstehen. „Die zweite Veranstaltung von ‚Würzburg Werte-voll‘ zeigt das hohe Potenzial an Engagement und Ideen auf. Die beteiligten Unternehmer und Vertreter der Wissenschaft erarbeiteten konkrete Ansätze um dieses meist theoretisch diskutierte Thema im beruflichen Alltag spürbar und erlebbar zu machen“, unterstrich Klaus Walther, Geschäftsleiter der CTW Würzburg. „Damit soll der Keim des `Wertelebens` weitergetragen und Würzburgs Profil als Wertestandort geschärft werden.“

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