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Daten zur nachhaltigen öffentlichen Beschaffung

St.Gallen (csr-news) – In Deutschland fehlen Daten für eine solide Bewertung der Nachhaltigkeit der öffentlichen Beschaffung. Diese hat hat einen geschätzten Anteil von rund zehn Prozent am Bruttoinlandsprodukt und ist damit ein wichtiger „Hebel“ für die nachhaltige Wirtschaftsentwicklung. Auf solide Daten wäre etwa die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie koordinierte „Allianz für eine nachhaltige Beschaffung“ angewiesen. Denn nur anhand valider Daten kann die Wirksamkeit (unter-) gesetzlicher Maßnahmen, die die Nachhaltigkeit des öffentlichen Einkaufs betreffen, geprüft werden. Wie die Expertengruppe Statistik/Monitoring aufgezeigt hat, handelt es sich dabei um ein grundsätzliches Problem in Deutschland: Es existiert weder eine Gesamtstatistik der öffentlichen Beschaffung, noch sind Statistiken zu Teilfragen verfügbar.

In diesem Kontext ist ein Blick über die Grenze nach Süden interessant: Seit dem 1. Januar 2013 gilt für die Beschaffungen der schweizerischen Bundesverwaltung die Pflicht, besonders mit Blick auf Nachhaltigkeit entsprechende Daten für eine Statistik und das Monitoring sicherzustellen. Dazu informiert ein Beitrag von Rechtsanwalt Marc Steiner, Richter am (schweizerischen) Bundesverwaltungsgericht.

>> Der Beitrag (Auszug aus der Mainummer der Zeitschrift procure.ch) als PDF zum Download

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