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Bahn entschuldigt sich bei Eschede-Opfern

Berlin (csr-news) – 15 Jahre nach dem verheerenden ICE-Unglück bei Eschede mit 101 Toten hat sich die Deutsche Bahn bei den Opfern entschuldigt. „Für das durch den ICE-Unfall entstandene menschliche Leid entschuldigen wir uns“, sagte der DB-Vorstandsvorsitzende Rüdiger Grube am Montag bei der Übergabe der instandgesetzten Gedenkstätte Eschede an die Öffentlichkeit. Die DB sei sich des großen Leides bewusst, das Opfern und Hinterbliebenen durch den tragischen Unglücksfall widerfahren sei. Grube: „Wir bedauern die Geschehnisse in Eschede zutiefst“. Der Sprecher der Opfer-Selbsthilfe, Heinrich Löwen, erklärte, die Betroffenen hätten „auf dieses Zeichen der Menschlichkeit“ lange gewartet. Am 3. Juni 1998 war der ICE 884 „Wilhelm Conrad Röntgen“ aufgrund eines defekten Radreifens entgleist und in Eschede an eine Brücke geprallt.