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Welttag gegen Kinderarbeit: Haussklaven und Erntearbeiter

Berlin (csr-news) – Weltweit müssen 215 Millionen Kinder jeden Tag arbeiten, um sich oder ihre Familien zu ernähren. Darauf machte der Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung, Markus Löning (FDP), aus Anlass des Welttages gegen Kinderarbeit am 12. Juni aufmerksam. „Sie schuften in Steinbrüchen, auf Baumwollfeldern oder in Textilfabriken, werden als Haussklaven missbraucht oder als Soldaten eingesetzt, ihre Körper werden verkauft“, so Löning gegenüber der Presse. Kinder würden zum Beispiel auf Baumwollfeldern in Usbekistan, an Nähmaschinen in Bangladesch, bei der Herstellung von Lehmziegeln in Pakistan oder der Kakaoernte in Côte d’Ivoire als Arbeiter missbraucht. Verbraucher forderte der Politiker auf: „Fragen Sie nach den Produktionsbedingungen beim Kauf eines T-Shirts“. Wichtigstes entwicklungspolitisches Ziel sei es, die Hauptursache der Kinderarbeit zu bekämpfen: die Armut der Eltern.

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