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Werksfeuerwehren helfen in Hochwassergebieten

Bei BMW rückt die Werksfeuerwehr zum Kampf gegen das Hochwasser aus. Novartis sammelt Spenden unter seinen Mitarbeitern und verdoppelt sie. Unternehmen nutzen ihre Kompetenzen und unterstützen die Opfer des Hochwassers – auch in der eigenen Belegschaft.

München / Nürnberg (csr-news) – Bei BMW rückt die Werksfeuerwehr zum Kampf gegen das Hochwasser aus. Novartis sammelt Spenden unter seinen Mitarbeitern und verdoppelt sie. Unternehmen nutzen ihre Kompetenzen und unterstützen die Opfer des Hochwassers – auch in der eigenen Belegschaft.

Spezialfahrzeuge der BMW-Werksfeuerwehren aus Regensburg, München, Dingolfing und Landshut halfen vor allem bei der Beseitigung von kontaminiertem Wasser. Die BMW Group überließ seine Fahrzeuge und Mannschaft dazu kostenfrei. Zugleich stellt der Fahrzeugbauer Mitarbeiter frei, die sich ehrenamtlich bei Rettungs- und Hilfsorganisationen engagieren. Mit firmeneigenen Bussen will BMW seine Mitarbeiter in den nächsten Tagen in Abstimmung mit den Kommunen zu Hilfseinsätzen fahren.

Der Konzern hat zudem eine Spendensumme von 1,5 Millionen Euro bereitgestellt, die in Abstimmung mit den Kommunen und Landkreisen den Betroffenen in den Einzugsgebieten rund um die BMW-Werke zugutekommen soll. Und auch Mitarbeiter sammeln Spenden. So wurde ein Mitarbeitersportfest in Regensburg kurzfristig in das Projekt „Helfen statt Laufen“ umgewandelt. In den nächsten Tagen sollen weitere Mitarbeiter-Spenden-Aktionen zugunsten der Hochwasseropfer umgewidmet werden, etwa beim Mitarbeitertag in Leipzig im Juli.

Matched Giving bei Novartis

Bei Novartis Deutschland leben etwa die Hälfte der 9.000 Mitarbeiter bundesweit in flutnahen Gebieten. Besonders betroffen ist die Produktionsstätte in Barleben bei Magdeburg. Novartis will den eigenen betroffenen Mitarbeitern und der Bevölkerung schnell und unbürokratisch helfen. „Unser Anspruch ist es, Leiden zu lindern und die Lebensqualität der Menschen zu verbessern – und dabei ist es unerheblich, ob eine Krankheit oder Hochwasser der Auslöser ist“, so Mark Never, Vorsitzender der Geschäftsführung Novartis Deutschland, gegenüber der Presse. Der Konzern unterstützt die Aktion „Aktion Deutschland Hilft“ durch eine Spendenaktion an allen Standorten, wobei Novartis die Spenden seiner Mitarbeiter verdoppelt.

Kennen Sie Hilfsaktionen von Unternehmen für Hochwasseropfer? Oder ist Ihr Unternehmen selbst engagiert? Senden Sie uns eine Mail an redaktion@csr-news.net.

Foto: die BMW Werkfeuerwehr Dingolfing