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Nah dran an den Erzeugern: Lebensbaum legt Nachhaltigkeitsbericht vor

Die Kombination von ökologischem Landbau mit sozialen Kriterien ist das Besondere bei „Lebensbaum“. Tee, Kaffee, Kräuter und Gewürze der zur Ulrich Walter GmbH gehörenden Marke werden vorwiegend in Biosupermärkten angeboten. Das mittelständische Unternehmen hat nun einen Nachhaltigkeitsbericht vorgelegt – auf Anwendungsebene A+ der GRI.

Berlin (csr-news) – Die Kombination von ökologischem Landbau mit sozialen Kriterien ist das Besondere bei „Lebensbaum“. Tee, Kaffee, Kräuter und Gewürze der zur Ulrich Walter GmbH gehörenden Marke werden vorwiegend in Biosupermärkten angeboten. Das mittelständische Unternehmen hat nun einen Nachhaltigkeitsbericht vorgelegt – auf Anwendungsebene A+ der GRI.

Lebensbaum steht in unmittelbarem Kontakt mit den Erzeugern seiner Lebensmittel und diskutiert mit ihnen bereits bei der Aufstellung von Anbauplänen Maßnahmen zum Wassermanagement, zur Erhaltung der Artenvielfalt und zur Reaktion auf den Klimawandel. Und auch die Produktqualität wird gleich beim Erzeuger getestet. „Erst durch längere Kontakte ergeben sich die Voraussetzungen, um so mit Lieferanten zusammenzuarbeiten, wie wir es uns vorstellen“, sagte der Lebensbaum-Nachhaltigkeitsbeauftragte Henning Osmers am 15. Juni in einem Seminar der DNWE-Jahrestagung in Berlin. Mit allen Lieferanten werden Zielvereinbarungen getroffen, Kernlieferanten werden von Naturland, einem Verband für ökologischen Landbau, auditiert.

In Bezug auf seine Sozialstandards setzt Lebensbaum auf die TransFair-Zertifizierung und das For life-Zertifikat des Schweizer IMO Institut für Marktökologie; IMO auditiert neben Kleinbauern auch große Zulieferer. Wer Qualität liefern und sich weiterentwickeln soll, der muss auch fair bezahlt werden, so Osmers.

Im Unternehmen selbst bringt ein integriertes Managementsystem die ökologische und soziale Gestaltung hausinterner Prozesse voran – ein wichtiges Tätigkeitsgebiet des Nachhaltigkeitsbeauftragten. Zu den aktuellen Projekten von Henning Osmers gehören die Harmonisierung der CO2-Bilanz mit wichtigen Kernlieferanten, um die Aufstellung eines CO2-Fußabdrucks auf Produktebene voranzubringen, die Weiterentwicklung der Mitarbeitereinbindung durch ein internes Vorschlagswesen und Befragungen zur Mitarbeiterzufriedenheit sowie ein ESF-Projekt zur nachhaltigen Verbraucherkommunikation.

Und natürlich gehören die Messung der Nachhaltigkeitsleistung und die Weiterentwicklung des Monitorings für den nächsten Nachhaltigkeitsbericht zu Osmers Aufgaben. Einen Nachhaltigkeitsbericht will Lebensbaum alle zwei bis drei Jahre publizieren, die zugrunde liegenden Daten jährlich. Bei GRI-Anwendungsebene A+ gibt es da genug zu tun. Der aktuell vorgelegte dritte Nachhaltigkeitsbericht von Lebensbaum ist zudem grafisch sehr anspruchsvoll gestaltet, lässt verschiedene Stakeholder unter dem Motto „Auf ein Tässchen Tee mit …“ zu Wort kommen und bietet eine Vielzahl an Hintergrundinformationen.

Der Lebensbaum-Nachhaltigkeitsbericht >> als eBook

Foto: Der Nachhaltigkeitsbeauftragte Henning Osmers am 15. Juni in einem Seminar der DNWE-Jahrestagung in Berlin

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