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Eiweißpflanzenstrategie der Bundesregierung

Berlin (csr-news) – Die deutsche Futtermittelindustrie ist auf Soja aus Südamerika als Eiweißlieferant angewiesen. Dieses Soja stammt überwiegend aus Brasilien, wo die Folgen der Monokulturen für Mensch und Umwelt sehr kritisch diskutiert werden. Mit einer im Dezember vorgestellten „Eiweißpflanzenstrategie“ will das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) den Anbau eiweißhaltiger Pflanzen – sogenannter Leguminosen – in Deutschland fördern. Aus der Antwort der Bundesregierung (17/13687) auf eine Kleine Anfrage der SPD-Fraktion geht nun hervor:

Das BMELV richtet im Rahmen der Eiweißpflanzenstrategie zwei modellhafte Demonstrationsnetzwerke für Sojabohnen und Lupinen ein und hat neun Forschungs- und Entwicklungsvorhaben als förderwürdig eingestuft, die sich mit Züchtung, Ackerbau, Aufbereitungsverfahren für die Verwendung als Futter, Weiterentwicklung von Einsatzmöglichkeiten als Futter und Verwertungsmöglichkeiten im Lebensmittelsektor beschäftigen. Zudem werde im Zusammenhang der Ausgestaltung der europäischen Agrarpolitik diskutiert, wie der Anbau von Leguminosen in EU-Mitgliedsstaaten gefördert werden könne.

Weitere Informationen zur Eiweißpflanzenstrategie des BMELV >> im Internet

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