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Jugendliche sehen Industriestandort NRW positiv

Düsseldorf (csr-news) – Junge Menschen in Nordrhein-Westfalen akzeptieren infrastrukturbedingte Eingriffe in die Landschaft: 84 Prozent würden neue Windräder in der Nachbarschaft akzeptieren, 77 Prozent neue Stromleitungen, bei Logistikzentren erreicht die Akzeptanz 76 und bei neuen Bahnstrecken 70 Prozent. Das fand das Meinungsforschungsinstitut forsa im Mai bei einer Umfrage unter 501 Jugendlichen und jungen Erwachsenen zwischen 16 und 22 Jahren im Auftrag des Wirtschaftsministeriums NRW heraus. Produktionsstätten der Industrie erreichen danach lediglich 45 Prozent, Kohlekraftwerke nur für elf Prozent Akzeptanz unter jungen Menschen. Nach Überzeugung von 88 Prozent der Befragten würde ein offener Dialog die Akzeptanz der Vorhaben erhöhen.

NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin (SPD) erklärte gegenüber der Presse: „Die Ergebnisse zeigen, dass die Jugendlichen an den Industrie- und Wirtschaftsstandort NRW glauben und vor allem in der Energiewirtschaft eine große Bedeutung sehen. Gleichzeitig wünschen sie sich aber auch einen offenen und ehrlichen Dialog mit allen Beteiligten.“ Vorgestellt wurden die Ergebnisse anlässlich des Jugendkongresses „Unternehmen Zukunft! Wie wollen wir wirtschaften?“ am Dienstag in Düsseldorf.

Weitere Ergebnisse der Studie als >> PDF zum Download

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