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Sehen. Verbinden. Schaffen. – Evonik berichtet zur Unternehmensverantwortung

In den vergangenen acht Jahren hat der Hersteller von Spezialchemikalien, Evonik, in der Produktion die energiebedingten Treibhausgasemissionen, die Produktionsabfälle und den Wasserverbrauch um mehr als zwanzig Prozent gesenkt. Damit hat das Unternehmen seine selbst gesteckten Umweltziele vorzeitig erreicht. Die Resultate stehen im neuen Nachhaltigkeitsbericht, ebenso wie die neuen Ziele.

Essen (csr-news) >  In den vergangenen acht Jahren hat der Hersteller von Spezialchemikalien, Evonik, in der Produktion die energiebedingten Treibhausgasemissionen, die Produktionsabfälle und den Wasserverbrauch um mehr als zwanzig Prozent gesenkt. Damit hat das Unternehmen seine selbst gesteckten Umweltziele vorzeitig erreicht. Die Resultate stehen im neuen Nachhaltigkeitsbericht, ebenso wie die neuen Ziele.

Thomas Wessel, Personalvorstand von Evonik und als Arbeitsdirektor zuständig für CSR: „Die vorzeitige Zielerreichung ist ein gutes Beispiel dafür, wie Evonik stetig an der Verbesserung von Prozessen arbeitet. Sie ist ein Erfolg unserer engagierten Mitarbeiter, die diesen Fortschritt durch eine Vielzahl technischer und organisatorischer Maßnahmen ermöglicht haben“. Ursprünglich wollte der Konzern alle drei Werte bis 2014 um 20 Prozent senken. Tatsächlich haben sich die Werte Emissionen, Abfälle und Wasserverbrauch sowohl prozentual als auch in absoluten Zahlen reduziert. Gegenüber dem Vorjahr ist dies teilweise auch auf einen Umsatzrückgang und geringere Produktionskapazitäten zurückzuführen, aber auch im Langzeittrend haben sich die Zahlen, vor allem beim Wasserverbrauch, deutlich reduziert. Welche Umweltziele für die Zukunft angepeilt werden, entscheidet sich in diesem Jahr.

Insgesamt investierte Evonik im vergangenen Jahr 39 Millionen EUR in einen verbesserten Umweltschutz. Die Betriebskosten für den Umweltschutz beliefen sich insgesamt auf 251 Millionen EUR bei einem Umsatz im vergangenen Jahr von rund 13,6 Milliarden Euro. Die CR-Strategie des Unternehmens erweitert die in der Konzernstrategie identifizierten Megatrends um ökologische und gesellschaftliche Aspekte. Ein wichtiger Aspekt dabei ist der ökologische Fußabdruck der einzelnen Produkte. „Unsere Kunden erwarten, dass unsere Produkte, Dienstleistungen und Technologien sie dabei unterstützen, ihre eigenen Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. Dies gilt sowohl für die verwendeten Rohstoffe als auch für die Herstellungsverfahren“, heißt es dazu im Bericht. Dazu werden Ökobilanzen sowie Carbon Footprints vom Life Cycle Management durchgeführt und damit die Auswirkungen von Produkten und Prozessen auf die Umwelt systematisch analysiert.. Das elfköpfige Team beschäftigt sich mit den Megatrends rund um die Themen Klima und Energie. In den Ökobilanzen werden die Schwachpunkte aufgedeckt und Verbesserungen aufgezeigt, wie sich die Umwelteigenschaften der Produkte in allen Phasen der Wertschöpfungskette verbessern lassen. Dabei wird möglichst die gesamte Wertschöpfung betrachtet inklusive der Lieferkette. Auch wenn Evonik erst für einige Produkte vollständige Ökobilanzen vorliegen hat, so hat sich dabei schon eine Erkenntnis gezeigt. Mehr als 40 Prozent der CO2-Emissionen entstammen dem sogenannten ökologischen Rucksack, also aus Vorprodukten die eingekauft und weiterverarbeitet werden. Deshalb kommt dem Einkauf eine besondere Bedeutung zu, der die Lieferanten neben wirtschaftlichen Aspekten auch nach Nachhaltigkeitskriterien bewertet. Im vergangenen Jahr kauft das Unternehmen Güter im Wert von über neun Milliarden Euro ein. Rund 60 Prozent des Gesamteinkaufswerts entfielen dabei auf die Beschaffung von Rohstoffen und Handelswaren. Vor Vertragsabschluss oder -verlängerung werden neue und Bestandslieferanten nach einem globalen Risiko-Screening gebeten, ein Self-Assessment durchzuführen. Für die Self-Assessments wurden in 2012 insgesamt 213 Lieferanten als potenzielle Risikokandidaten ausgewählt. Insgesamt erfüllten 126 Lieferanten die Evonik- CR-Anforderungen in vollem Umfang, weitere 36 Lieferanten erfüllten sie weitestgehend. Drei Lieferanten müssen nachbessern und von zwei Zulieferern trennte sich das Unternehmen. Für dieses Jahr sind weitere Self-Assessments sowie mindestens 20 Lieferanten-Audits geplant.

Der, mit 127 Seiten ziemlich umfangreiche, Nachhaltigkeitsbericht erfüllt die Anforderungen der höchsten Anwendungsebene A+ der Global Reporting Initiative (GRI). Dabei berichtet der Konzern nach den Richtlinien GRI 3.1. Er ist online einsehbar oder steht als PDF zum Download zur Verfügung. Interessierte Leser werden im Rahmen einer Umfrage um ihre Meinung gebeten.

 

 

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