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Twitter-Diskussion: Coca-Cola verlängert seine Wasserpartnerschaft mit dem WWF

Coca-Cola verlängert seine Wasserpartnerschaft mit dem World Wildlife Fund (WWF) bis zum Jahr 2020. Darüber diskutierte der Umweltbeauftragte des Weltkonzerns, Jeff Seabright, am Mittwoch via Twitter. Die Kommentare reichten dazu von „great“ bis „greenwashing“. An der Diskussion beteiligte sich auch die WWF-Frischwasserexpertin Lindsay Bass.

Atlanta (csr-news) – Coca-Cola verlängert seine Wasserpartnerschaft mit dem World Wildlife Fund (WWF) bis zum Jahr 2020. Darüber diskutierte der Umweltbeauftragte des Weltkonzerns, Jeff Seabright, am Mittwoch via Twitter. Die Kommentare reichten dazu von „great“ bis „greenwashing“. An der Diskussion beteiligte sich auch die WWF-Frischwasserexpertin Lindsay Bass.

Seit 2007 arbeiten Coca-Cola und der WWF in Sachen Wasserschutz zusammen. In die nun bis 2020 verlängerte Partnerschaft sollen die etwa 300 Abfüllpartner (Bottler) des Getränkeherstellers einbezogen werden. Zu den Zielen gehören ein um 25% effizienterer Umgang mit der Ressource Wasser, die Reduzierung der CO2-Emission pro Produktionseinheit um 25%, ein vollständiger Ersatz des für die Getränkeherstellung verwendeten Wassers über kommunale Wasserprojekte und die Verankerung von Nachhaltigkeitskriterien in der landwirtschaftlichen Erzeugung der Zutaten. Zudem wollen sich die Partner gemeinsam für den Schutz von elf Frischwasser-Ökosystemen weltweit einsetzen, darunter die Stromgebiete von Amazonas, Mekong und Yangtze und das Wassereinzugsgebiet des Great Barrier Reef.

„Angesichts einer Ressourcen strapazierenden Welt mit einem weltweit wachsenden Bedarf an Nahrung und Wasser müssen wir nach Lösungen suchen, von denen die Wirtschaft, das Gemeinwesen und die Natur wechselseitig profitieren“, so der CEO von Coca-Cola, Muhtar Kent, bei der Vorstellung der Partnerschaft. Die Expertise des WWF werde sein Unternehmen dabei unterstützen, die angestrebten Nachhaltigkeitsziele zu erreichen.

Die Teilnehmerzahl bei der einstündigen Twitterdiskussion mit dem Hashtag #CokeWWF blieb gering. Kritische Teilnehmer stellten das Engagement von Coca-Cola und WWF in einen Zusammenhang mit Greenwashing oder wollten die Höhe der Werbeausgaben für die Projekte wissen. Die Mehrzahl der Beiträge bildeten fachliche Fragen: Welchen Beitrag werden erneuerbare Energien an der Strategie besitzen? (Antwort: Solar- und Windenergie, Hybridantriebe für Fahrzeuge und Energieeffizienz sind wichtige Themen.) Wie werden Unternehmensmitarbeiter eingebunden? (Antwort: Die Einbeziehung der Mitarbeiter ist Teil des Nachhaltigkeitsplans.) Wie wird über die Umsetzung des Plans berichtet? (Antwort: Es wird jährliche Berichte mit konkreten Zahlen geben.)

Das Medium Twitter allerdings erwies sich als für eine tiefergehende Diskussion wenig geeignet. Jeff Seabright und Lindsay Bass verwiesen in ihren Antworten überwiegend auf im Internet verfügbare – und bekannte – Dokumente: die WWF-Seite zur Partnerschaft mit Coca-Cola, den Bericht des Vorjahres zur Umsetzung der Wasserpartnerschaft und ähnliches.