Nachrichten Partnermeldungen

Beumer Sustainability Index (BSI) misst Nachhaltigkeit auf Produktebene

Für den langfristigen Erfolg von Unternehmen spielt Nachhaltigkeit eine wesentliche Rolle. Denn Fragen nach den Betriebskosten, dem Energieverbrauch, wie viele und welche Rohstoffe verbraucht werden, aber auch nach den Arbeitsbedingungen für den Bediener der Anlage werden immer wichtiger. Für die Intralogistik stellt dieses Thema eine ganz besondere Herausforderung dar. Um herauszufinden, wie Beumer eine Anlage, eine Maschine oder ein Antrieb wirklich ist, hat die Beumer Group den Beumer Sustainability Index (BSI) entwickelt.

Beckum (csr-service) – Für den langfristigen Erfolg von Unternehmen spielt Nachhaltigkeit eine wesentliche Rolle. Denn Fragen nach den Betriebskosten, dem Energieverbrauch, wie viele und welche Rohstoffe verbraucht werden, aber auch nach den Arbeitsbedingungen für den Bediener der Anlage werden immer wichtiger. Für die Intralogistik stellt dieses Thema eine ganz besondere Herausforderung dar. Um herauszufinden, wie Beumer eine Anlage, eine Maschine oder ein Antrieb wirklich ist, hat die Beumer Group den Beumer Sustainability Index (BSI) entwickelt.

Mit diesem Validierungssystem misst der Intralogistik-Spezialist systematisch und kontinuierlich die Nachhaltigkeit an neuen Maschinen wie auch an Bestandslösungen. Denn der Anspruch der Unternehmensgruppe ist es, Produktleistung und Verantwortung für Mensch und Umwelt miteinander zu verknüpfen und damit einen neuen Qualitätsstandard zu setzen. Um das zu erreichen, hat Beumer sich verpflichtet, die Produkte ganzheitlich auf drei Ebenen zu bewerten: Ökonomie, Ökologie und soziale Verantwortung. Der BSI ist ein Punktesystem, das die Nachhaltigkeit der Produkte in diesen drei Ebenen erfasst. Ökonomische Leistungsfähigkeit, Marktpräsenz, finanzielle Chancen und Risiken sind bekannte Parameter. Ökonomisch nachhaltig werden die Produkte und Anlagen aber erst, wenn sie und die zugehörigen Produktionsprozesse am langfristigen Kundennutzen ausgerichtet sind. Dabei betrachten die Spezialisten das jeweilige Produkt in seiner Gesamtheit, nicht nur von seiner Kostenseite.

Materialverbrauch, Abfälle und Emissionen müssen auf ein Minimum reduziert, Transportwege und Verpackungen optimiert werden. Soziale Verantwortung ist der dritte wesentliche Punkt, auf den Beumer bei der Nachhaltigkeitsstrategie achtet. Nur wenn Sozialfaktoren wie Gesundheit, Arbeits- und Produktsicherheit, Beschäftigungs- und Fertigungsbedingungen stimmen, ist eine langfristige und erfolgreiche Marktpräsenz zu erzielen. Um die Nachhaltigkeit mit dem BSI zu bewerten, wird jede der drei Ebenen in fünf Kategorien unterteilt. Darunter fallen „Effizienz und Effektivität“, „Lebensdauer“, „Betriebskosten“, „produktionsbedingter Rohstoffverbrauch“ sowie „Schulungs- und Ausbildungsstandards“. Diese Kategorien werden mit bis zu fünf Punkten bewertet. Aus deren Summe ergibt sich dann die Einstufung in die Level „Ausgezeichnet“, „Sehr gut“ und „Optimierungsfähig“. Wird ein Produkt als optimierungsfähig klassifiziert, unterzieht Beumer es einem Reengineering-Prozess, damit es einen höheren Level erreicht.