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Ein Bergarbeiter bei Sozialprotesten in Kolumbien getötet

Bogotá (afp) – Bei Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften ist in Kolumbien ein Bergarbeiter getötet worden. Wie die Behörden in der nordwestlichen Provinz Antioquia am Donnerstag mitteilten, warfen Protestierende am Vorabend in der Ortschaft Zaragoza im Anschluss an eine Kundgebung mit Steinen auf das örtliche Rathaus. Bei Auseinandersetzungen mit den Sicherheitskräften sei der Bergmann getötet worden. Mehrere Demonstranten wurden demnach festgenommen.

In Kolumbien gibt es seit Mitte Juli landesweite Sozialproteste tausender Bergarbeiter, die ohne behördliche Genehmigungen in dem für die Wirtschaft des Landes wichtigen Sektor arbeiten. Sie fordern von den Behörden offizielle Zulassungen und eine gesetzliche Vorgaben zur Regulierung ihrer Arbeit.