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CEOs pro Recyclingpapier: Drogeriekette Rossmann dabei

Dirk Rossmann ist Inhaber der gleichnamigen Drogeriekette und seit kurzem einer der Unterzeichner der Kampagne ‚CEOs pro Recyclingpapier‘. 46 Unternehmensführer haben sich dort bisher auf ein ressourcenschonendes Wirtschaften durch die Verwendung von Recyclingpapier festgelegt.

Berlin (csr-news) – Dirk Rossmann ist Inhaber der gleichnamigen Drogeriekette und seit kurzem einer der Unterzeichner der Kampagne ‚CEOs pro Recyclingpapier‘. 46 Unternehmensführer haben sich dort bisher auf ein ressourcenschonendes Wirtschaften durch die Verwendung von Recyclingpapier festgelegt.

„In unseren Verwaltungs- und Logistikstandorten bestücken wir zukünftig alle Drucker, Kopierer und Faxgeräte mit Recyclingpapier und sehen dies ebenfalls als Ansatz für unsere aktuell 1.780 Märkte sowie für Publikationen“, so Inhaber Dirk Roßmann gegenüber der Presse. „Dies sind alles kleine Schritte zu einem nachhaltigeren Unternehmensbild.“

„CEOs pro Recyclingpapier“ wurde 2012 von der Initiative Pro Recyclingpapier initiiert. Die Kampagne kooperiert mit dem Bundesumweltministerium, der Umweltschutzorganisation NABU und der Deutschen Gesellschaft des Club of Rome. Die beigetretenen CEOs engagieren sich in ihren Unternehmen persönlich mit konkreten Zielen um die Verwendung des Papiers mit dem Blauen Engel.

In den Jahren 2000 bis 2012 ist der Anteil von Recyclingbüropapier von etwa 8% auf 13% gestiegen. Nach der AT Kearney-Studie Zukunftstrends aus dem Jahr 2010 gibt es in der deutschen Wirtschaft eine hohe Bereitschaft zur Umstellung auf Recyclingpapier. Zugleich zeigte die Studie, dass der Verwendung von Recyclingpapier eine bewusste Managemententscheidung vorausgeht. Bei mehr als 30 Prozent erfolgte diese Entscheidung durch die Geschäftsleitung. Die Kampagne „CEOs pro Recyclingpapier“ stellt daher die persönliche Verantwortung und die Vorbildwirkung der Führungsebene in ihren Fokus.

Nach den Ergebnissen der AT Kearney-Studie fallen die Ziele der Geschäftsleitungen zur Papierreduktion im Vergleich zur Erhöhung des Recyclingpapieranteils geringer aus. Die vorhandenen Potenziale scheinen hier bereits gut genutzt worden sein. So sind die Möglichkeiten zur Umstellung auf digitale Dokumente im Privatkundengeschäft begrenzt, wie eine aktuelle repräsentative Umfrage des Branchenverbands Bitkom belegt. Danach lassen sich 81% der Bundesbürger Rechnungen, Verträge und andere Dokumente lieber in Papierform zusenden als in digitaler Form. Nur 15 Prozent der Befragten ziehen den digitalen Versand von Dokumenten vor. Selbst unter jüngeren Verbrauchern interessiert sich der Umfrage zufolge nur jeder Vierte für elektronische Dokumente. Auch deshalb wenden sich Unternehmen verstärkt dem Thema Recyclingpapier zu.

Weitere Informationen im Internet:
www.ceos-pro-recyclingpapier.de