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Jeder fünfte Chirurg nimmt Aufputschmittel

Baierbrunn (csr-news) – Der Stress im Job geht auch an Medizinern nicht spurlos vorüber: Um ihre Leistung zu steigern, haben 20 Prozent der deutschsprachigen Chirurgen mindestens einmal zu einer verschreibungspflichtigen oder illegalen Droge gegriffen. Das berichtet die „Apotheken Umschau“ unter Berufung auf eine Befragung von 1.105 Chirurgen durch die Universität Mainz. Die Datenlage zum Suchtmittelmissbrauch durch Mediziner gilt insgesamt als schlecht. Eine Studie der Ärztekammer Hamburg hatte 2011 bei Ärzten aller Fachrichtungen eindeutige Hinweise auf häufiges Trinken eher geringer Mengen Alkohol sowie den Anstieg des Medikamentenkonsums speziell bei jungen Ärzten im Praktikum festgestellt.

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