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Politik, Arbeitgeber und Gewerkschaften gemeinsam gegen Arbeitsstress

Berlin (csr-news) – Auf eine gemeinsame Erklärung zur psychischen Gesundheit in der Arbeitswelt haben sich das Bundesarbeitsministerium, die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) und der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) verständigt. Der Hintergrund: Psychische Erkrankungen verursachen etwa 13 Prozent der Arbeitsunfähigkeitstage und stellen die häufigste Frühverrentungsursache dar. Den volkswirtschaftlichen Schaden schätzt das Statistische Bundesamt auf 29 Milliarden Euro. „Die gemeinsame Erklärung zur psychischen Gesundheit ist ein Handlungsauftrag und kein Ruhekissen“, sagte DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach. Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen versicherte, die psychische Gesundheit am Arbeitsplatz bleibe für ihr Ministerium ein Schwerpunktthema. „Die Sozialpartner sind die besten Verbündeten für einen wirksamen Arbeitsschutz, denn die Konzepte sollen ja nicht nur alltagstauglich sein, sondern auch in den Betrieben gelebt werden“, so die Ministerin. In den zehn Punkten der gemeinsame Erklärung geht es u.a. um konkrete Arbeitsmerkmale, welche die psychische Gesundheit der Beschäftigten positiv wie negativ beeinflussen können, um präventive Arbeitsgestaltung zur Vermeidung psychischer Belastungen sowie um die Wiedereingliederung erkrankter Beschäftigter ins Berufsleben.

Die „Gemeinsame Erklärung zur Psychischen Gesundheit in der Arbeitswelt“ >> im Internet

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