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Dibella: Faire Kleidung für die Corporate Identity

Das mittelständische Unternehmen Dibella liefert Textilien an Gastgewerbe und Gesundheitswesen, die in Osteuropa, in Afrika und Asien gefertigt wurden. Dabei bekennt sich Geschäftsführer Ralf Hellmann zu seiner unternehmerischen Verantwortung und treibt den Vertrieb FairTrade-zertifizierter Produktlinien voran. Über Neuerungen berichtet er im Sommer-Partnerinterview.

Bocholt (csr-news) – Das mittelständische Unternehmen Dibella liefert Textilien an Gastgewerbe und Gesundheitswesen, die in Osteuropa, in Afrika und Asien gefertigt wurden. Dabei bekennt sich Geschäftsführer Ralf Hellmann zu seiner unternehmerischen Verantwortung und treibt den Vertrieb FairTrade-zertifizierter Produktlinien voran. Über Neuerungen berichtet er im Sommer-Partnerinterview.

CSR NEWS: Welche CSR-relevanten Themen besitzen aus Ihrer Sicht eine besondere Bedeutung?

Ralf Hellmann: In den vergangen Wochen haben wir uns intensiv mit der „Büro und Arbeitswelt“ auseinander gesetzt. Ich denke: das, was wir umsetzen kann jedes Unternehmen ohne große Probleme auch sofort umsetzen.


Ralf Hellmann

Welche CSR-Herausforderungen haben Sie und Ihre Kollegen in den zurückliegenden Wochen besonders beschäftigt?

Des Weiteren haben wir unser Sortiment um fair und Bio zertifizierte „Oberbekleidung“ erweitert. Ich denke wir sind somit die ersten, die zudem Oberhemden in Bio und Fairtrade-Baumwolle anbieten. Mit unserem Sortiment wollen wir gezielt Unternehmen ansprechen, die z.B. für ihre Corporate Identity Bekleidung einsetzen und diese nun „nachhaltig“ beschaffen können. Ebenso sehen wir Vertriebsmöglichkeiten für die Werbebranche, die auch nicht gerade „faire“ Textilien einsetzen. Zudem ist geplant, Anfang 2014 eine Jeans aus Bio- und fairtrade-zertifizerter Baumwolle auf den Markt zu bringen

Welche Erfolge waren für Sie besonders bedeutsam?

Die Umsätze mit „nachhaltigen“ Textilien nehmen kontinuierlich zu. Deutschland hängt aber im Vergleich zu anderen Ländern – z.B. Schweden, den Niederladen und der Schweiz – weit hinterher. Wir haben erste positive Gespräche mit dem Gesundheitswesen geführt und eine deutsche Klinik hat sich aktiv für einen fairen Einkauf – einen Test – entschieden. Das hat uns dazu bewegt, in Richtung „Pflegebekleidung“ ein „nachhaltiges“ Pfleger-Set (Kasack und Hose) – zusammen mit einem Partner – zu erarbeiten. Erste intensive Gespräche erfolgen im September mit der Stadt Bremen.

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