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Burger King führt in den USA fettreduzierte Pommes ein

Washington (afp) – Mit kalorienreduzierten Pommes Frites will die Fastfood-Kette Burger King in den USA eine gesundheitsbewusste Klientel zufriedenstellen. Die „Satisfries“ genannten Fritten, die seit Dienstag in den US-Filialen der Kette angeboten werden, haben ein Drittel des Fettgehalts und ein Fünftel weniger Kalorien als die Original-Pommes, die weiterhin im Angebot sind. Nach Angaben des Unternehmens hat eine kleine Portion fettreduzierter Fritten 270 Kalorien, das Original hat 340 Kalorien.

Das Geheimnis der „Satisfries“ ist laut Burger King, dass die Kartoffeln weniger von dem Öl aufsagen, in dem sie gegart werden. Wie das genau geschieht, verrät die Fastfood-Kette nicht. Das Kartoffelstäbchen sei innen locker und außen knusprig, versichert das Unternehmen, das nach eigenen Angaben 56 Millionen Portionen Pommes im Monat verkauft. Jeder zweite Kunde entscheidet sich bei der drittgrößten Fastfoodkette der Welt für Pommes.

Kritiker halten das neue Fritten-Angebot jedoch für Augenwischerei: „Die Leute könnten es falsch verstehen und die doppelte Portion kaufen, weil sie denken, es ist gesünder“, sagte die Ernährungsexpertin Mitzi Dulan der Zeitung „USA Today“. „Pommes Frites sind ein einfacher Weg, um viele Kalorien und viel Fett aufzunehmen.“

Die Fast-Food-Industrie gilt als einer der wichtigsten Faktoren für die weit verbreiteten Gewichtsprobleme der US-Bürger. Zwei Drittel der Erwachsenen und ein Drittel der Kinder in den Vereinigten Staaten gelten als übergewichtig oder fettleibig.

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CSRjournalist

Achim Halfmann ist Geschäftsführer von CSR NEWS und lebt im Bergischen Land. Seine Themen liegen vorallem in den Bereichen Gesellschaft, Medien und Internationales.

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