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Ekocenter bieten sauberes Trinkwasser und Chancen für Entrepreneure

Mehr als einer Milliarde Menschen weltweit fehlt ein Zugang zu sauberem Trinkwasser und etwa 2,5 Milliarden Menschen leiden unter mangelhaften sanitären Verhältnissen. Mit dem Projekt „Ekocenter“ wollen Coca-Cola und Deka R&D gemeinsam mit weiteren Unternehmen und NGOs eine Antwort geben. Ekocenter sind umgebaute Schiffscontainer mit einer Wasserfiltration in ihrem Kern und anderen Services, etwa dem Zugang zu Telekommunikation oder elektrischer Energie oder auch einer Apotheke. Bis zum Jahr 2015 sollen zwischen 1.500 und 2.000 dieser „kleinen Geschäftsviertel“ entstehen, 500 Millionen Liter sauberes Trinkwasser liefern und die wirtschaftliche Entwicklung fördern.

New York (csr-news) – Mehr als einer Milliarde Menschen weltweit fehlt ein Zugang zu sauberem Trinkwasser und etwa 2,5 Milliarden Menschen leiden unter mangelhaften sanitären Verhältnissen. Mit dem Projekt „Ekocenter“ wollen Coca-Cola und Deka R&D gemeinsam mit weiteren Unternehmen und NGOs eine Antwort geben. Ekocenter sind umgebaute Schiffscontainer mit einer Wasserfiltration in ihrem Kern und anderen Services, etwa dem Zugang zu Telekommunikation oder elektrischer Energie oder auch einer Apotheke. Bis zum Jahr 2015 sollen zwischen 1.500 und 2.000 dieser „kleinen Geschäftsviertel“ entstehen, 500 Millionen Liter sauberes Trinkwasser liefern und die wirtschaftliche Entwicklung fördern.

Im Ekocenter kommt eine in Zusammenarbeit mit Deka R&D entwickelte Slingshot-Technologie zur Anwendung. Dabei handelt es sich um ein Destillationsverfahren: Fluss- oder Meereswasser oder selbst ungeklärte Abwässer werden dabei verdampft und die Temperatur des Wasserdampfes wird durch Überdruck zusätzlich erhöht. Die bei der Kondensation des Wasserdampfes freigesetzte Energie wird aufgefangen und dem Prozess erneut zugeführt. Das System erzeugt täglich 800 Liter sauberes Wasser und verbraucht dabei weniger Energie als ein Haartrockner. Dafür wird eine Stromquelle benötigt, die ein Kilowatt zur Verfügung stellen kann.

Das Ekocenter soll zudem ein Zentrum für Kleinunternehmer und Entrepreneure werden und insbesondere Frauen Zugang zu einem Einkommen verschaffen. Coca-Cola wird die Zentren dazu im Rahmen der Initiative 5by20 unterstützen, mit der das Unternehmen bis 2020 weltweit fünf Millionen Frauen auf dem Weg in die wirtschaftliche Selbstständigkeit fördern will.

Eine Pilotanlage nahm im August in Südafrika ihren Betrieb auf. In diesem Jahr sollen weitere Ekocenter in Südafrika, Paraguay und Mexiko errichtet und das Projekt 2014 auf weitere Länder ausgedehnt werden. Der Bau der Anlagen erfolgt bevorzugt in angelegenen Regionen. Die Initiatoren setzen dabei auf eine Zusammenarbeit von Unternehmen, NGOs und Regierungen. Zu den Unternehmenspartnern zählen beispielsweise IBM, die Inter-American Development Bank, UPS und Technoserve.

Weitere Informationen auf YouTube (Englisch):

Weitere Informationen zum Ekocenter (Englisch) >> im Internet

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