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Unternehmenskooperationen erfolgreich gestalten – Gute Sache Qualifizierungsprogramm für NPOs gestartet

Erstmalig wurde heute das gemeinschaftlich von der Bertelsmann Stiftung, Generali Deutschland, KPMG, RWE und UPJ entwickelte Programm „Gute Sache – Qualifizierung für Unternehmenskooperationen“ einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Über 200 Gäste informierten sich im Rahmen einer Auftaktkonferenz in der Vertretung des Landes Nordrhein-Westfalen beim Bund in Berlin über das Qualifizierungsprogramm, das sich an gemeinnützige Organisationen richtet, die auf der Suche nach neuen Wegen in der Zusammenarbeit mit Unternehmen sind.

Berlin (csr-service) – Erstmalig wurde heute das gemeinschaftlich von der Bertelsmann Stiftung, Generali Deutschland, KPMG, RWE und UPJ entwickelte Programm „Gute Sache – Qualifizierung für Unternehmenskooperationen“ einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Über 200 Gäste informierten sich im Rahmen einer Auftaktkonferenz in der Vertretung des Landes Nordrhein-Westfalen beim Bund in Berlin über das Qualifizierungsprogramm, das sich an gemeinnützige Organisationen richtet, die auf der Suche nach neuen Wegen in der Zusammenarbeit mit Unternehmen sind.

Gesellschaftliches Engagement von Unternehmen ist keine neue Erfindung. Unternehmen wollen heute aber mehr sein als passive Spender, Sponsoren oder Fördermitglieder. Mit ihren spezifischen Kompetenzen und Ressourcen wollen sie zur Lösung gesellschaftlicher Probleme beitragen. Dafür brauchen sie kompetente und aufgeschlossene gemeinnützige Organisationen als Partner. Denn Non-Profit-Organisationen sind die Experten im Gemeinwesen für Bildung, Soziales, Jugend, Kultur, Ehrenamt und Umwelt.

„Gute Sache baut auf der Marktplatz-Methode für ‚Gute Geschäfte’ auf, mit der bereits viele Unternehmen und gemeinnützige Organisationen in Deutschland für soziale Kooperationen aufgeschlossen und in über 90 Kommunen gut 15.000 neue Kooperationen angestoßen wurden“, erklärt Dr. Gerd Placke, Senior Project Manager der Bertelsmann Stiftung im
Programm Unternehmen in der Gesellschaft. „Gute Sache soll diesen Erfolg nachhaltig sichern und die geschaffenen Strukturen vor Ort weiterentwickeln“, so Placke weiter.

Ab Oktober 2013 wird Gute Sache an den Standorten Bonn, Gütersloh, Jena, Köln, Metropolregion Rhein-Neckar, Ruhrgebiet und Saarland durchgeführt. Das zuvor an drei Pilotstandorten erfolgreich erprobte Curriculum umfasst ein Seminar- und Workshopangebot, das die teilnehmenden Organisation fachlich und methodisch für die Zusammenarbeit mit Unternehmen qualifiziert. Fester Bestandteil der neunmonatigen Qualifizierung ist zudem die Erprobung des erworbenen Wissens – die Teilnehmenden entwickeln ein Kooperationsprojekt und setzen dies mit einem Unternehmen um.

„Kooperationen zwischen engagierten Unternehmen und gemeinnützigen Organisationen brauchen eine gute fachliche Basis, damit sie Wirkung entfalten können“, sagt Dr. Reinhard Lang, Geschäftsführer des UPJ e.V. „Gute Sache wird Non-Profit-Organisationen ’on the job’ innerhalb eines kurzen Zeitraums für Unternehmenskooperationen qualifizieren und damit einen wichtigen Beitrag für deren Ausbau und Vertiefung in Deutschland leisten.“

Gute Sache ist selbst das Ergebnis einer Kooperation: In einem Beirat treiben die Bertelsmann Stiftung, die Unternehmen Generali Deutschland, KPMG, RWE und das gemeinnützige Corporate Citizenship und CSR-Netzwerk UPJ die Gute Sache gemeinschaftlich voran. Vor Ort wird Gute Sache durch regionale Kooperationspartner durchgeführt. Dies sind in der Kooperation mit Unternehmen bereits erfahrene gemeinnützige Mittlerorganisationen, Bürgerstiftungen, Freiwilligenagenturen oder Kommunen. Engagementpolitische Akteure aus Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Verwaltung unterstützen die Umsetzung vor Ort als regionale Förderer.

Weitere Informationen zum Programm Gute Sache finden Sie unter www.gute-sachen.org.