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Rohstoffindustrie: NGOs fordern Gesetz zu Sorgfaltspflichten

Berlin (csr-news) – Ein Netzwerk von Nichtregierungsorganisationen (NGOs) fordert für den Rohstoffsektor von der Bundesregierung gesetzliche Regelungen zur Wahrung der Menschenrechte. Aufbauend auf den UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte solle die Regierung Ausführungsbestimmungen für die gebührende menschenrechtliche Sorgfaltspflicht von Unternehmen beim Abbau und Import von Rohstoffen sowie bei der Finanzierung von Rohstoffprojekten erlassen, heißt es in dem Thesenpapier „Für eine demokratische und global gerechte Rohstoffpolitik – Handlungsempfehlungen deutscher Nichtregierungsorganisationen an Bundesregierung und Bundestag“. Verabschiedet wurde das Papier im September vom AK Rohstoffe. Zu dem 2008 gegründeten NGO-Netzwerk mit einem Koordinierungsbüro in Berlin gehören Brot für die Welt, Christliche Initiative Romero, Heinrich-Böll-Stiftung, Misereor, Oxfam Deutschland, PowerShift sowie Südwind-Institut. Vom 12. bis 19.Oktober veranstaltet der AK eine „Alternative Rohstoffwoche“.

Das Thesenpapier „Für eine demokratische und global gerechte Rohstoffpolitik – Handlungsempfehlungen deutscher Nichtregierungsorganisationen an Bundesregierung und Bundestag“ >> als PDF zum Download

Die Alternative Rohstoffwoche:
www.alternative-rohstoffwoche.de

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