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Mehr Problembewusstsein bei Reisen in Schwellenländer

Seefeld-Hechendorf (csr-news) – Urlauber interessieren sich zunehmend für die Auswirkungen ihrer Reisen in Entwicklungs- und Schwellenländer. Das geht aus einer Untersuchung des „Studienkreis für Tourismus und Entwicklung“ hervor, für die ca. 8.000 Interviews mit Reisenden geführt und 52 Reiseveranstalter befragt wurden. Urlauber sehen danach Deviseneinnahmen, die Schaffung guter Arbeitsplätze und die Förderung des Erhalts von Kulturdenkmälern als die größten Positivfaktoren. Jedoch nehmen die Reisenden auch die kritischen Aspekte wahr: Mehrheitlich sind die Entwicklungs- und Schwellenländer-erfahrenen Urlauber davon überzeugt, dass der Tourismus dort zu Prostitution von Frauen und Kindern führt und die natürliche Umwelt belastet. Trotzdem lasse sich unter diesen Urlaubern noch kein mehrheitliches Interesse für eine möglichst ökologisch verträgliche und ressourcenschonende Urlaubsgestaltung nachweisen, so die Studie. Eine deutliche Mehrheit der Reiseveranstalter erwartet jedoch bis zum Jahr 2022 eine mittlere bis starke Zunahme von umwelt- und sozialverträglichen Reiseangeboten, die z.B. faire Arbeitsbedingungen und Einkommen der im Tourismus Beschäftigten und Klimaneutralität der Reise berücksichtigen.

Weitere Infos zur Studie >> als PDF zum Download

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