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Aktionswoche "Lohn zum Leben"

Wuppertal (csr-news) – Die Clean Clothes Campaign (CCC – Kampagne für Saubere Kleidung) will Druck auf Handels- und Textilverbände ausüben, sich für faire Löhne in der globalen Bekleidungsindustrie einzusetzen. Die noch bis zum 25. Oktober laufende Aktionswoche soll darauf aufmerksam machen, dass Textilarbeiterinnen von den aktuellen Löhnen häufig nicht ihre Familien ernähren, ihre Mieten bezahlen und ein menschenwürdiges Leben führen können. In Bangladesch mit seinen etwa vier Millionen Beschäftigten in der Modeindustrie beträgt der monatliche Mindestlohn 28,60 Euro (3.000 Taka). Mit Überstunden – 70 Stunden Arbeit an sechs Wochentagen – kommen Näherinnen auf etwa 50 Euro. Die Asia Floor Wage Alliance hat 259,80 Euro (25.687 Taka)als Basis-Existenzlohn für das Land berechnet. Im Rahmen der europaweiten Aktionswoche „NäherInnen verdienen mehr. Existenzlohn für alle!“ finden Aktionen in Deutschland, Belgien, den Niederlanden, Tschechien, Polen, Österreich und Italien statt.

Die Kampagnenwebsite:
lohnzumleben.de

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