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ING-DiBa: Helmut Schmidt Journalistenpreis für Wirtschafts- und Verbraucherjournalismus

Zum 18. Mal vergabt die ING-DiBa am 24. Oktober in Hamburg den Helmut Schmidt-Journalistenpreis. Damit werden herausragende Leistungen im Bereich des Wirtschafts- und Verbraucherjournalismus ausgezeichnet. Eine hochkarätig besetzte Jury wählte unter insgesamt 154 Bewerbungen die Preisträger aus. Wegen der hervorragenden Qualität vieler eingereichter Arbeiten wurde in diesem Jahr der dritte Preis gleich zweimal vergeben.

Frankfurt am Main (csr-partner) – Zum 18. Mal vergabt die ING-DiBa am 24. Oktober in Hamburg den Helmut Schmidt-Journalistenpreis. Damit werden herausragende Leistungen im Bereich des Wirtschafts- und Verbraucherjournalismus ausgezeichnet. Eine hochkarätig besetzte Jury wählte unter insgesamt 154 Bewerbungen die Preisträger aus. Wegen der hervorragenden Qualität vieler eingereichter Arbeiten wurde in diesem Jahr der dritte Preis gleich zweimal vergeben. Der Namenspatron dieser Auszeichnung, Ex-Bundeskanzler Helmut Schmidt, nahm – wie in den Jahren zuvor – auch dieses Mal an der Preisverleihung teil.

Der erste Preis ging an die Journalisten Bastian Brinkmann, Christoph Giesen, Frederik Obermaier und Bastian Obermayer von der Süddeutschen Zeitung. Die Autoren berichteten im Frühjahr 2013 in einer Serie im Rahmen der Enthüllungen von Offshore-Leaks ausführlich über die Geheimnisse von Steueroasen und ihre Hintermänner. Die umfassenden Dokumente dieses Leaks enthalten Daten über die Geschäftsbeziehungen von rund 130.000 Personen aus unterschiedlichen Ländern in sogenannte Offshore-Zentren.

Anfang 2013 geriet der weltweit führende Online-Händler ins Zwielicht: Diana Löbl und Peter Onneken vom Hessischen Rundfunk berichteten in einer ARD-Reportage über Leiharbeiter bei Amazon. Darin deckten sie die schlechte Bezahlung und Behandlung ausländischer Arbeitskräfte auf, von denen der Online-Riese jeweils zur Hochsaison vor Weihnachten Tausende über eine Leiharbeitsfirma anheuerte. Die viel diskutierte Reportage zeigte, was sich hinter der Fassade von Amazon.de verbirgt. Für diese Enthüllungen wurden die Autoren mit dem zweiten Preis ausgezeichnet.

Handelsblatt-Reporter Fabian Gartmann wiederum deckte mit seiner Geschichte auf, wie das trickreiche System der Berufskläger gegen Aktiengesellschaften funktioniert und weist erstmals nach, dass sich Berufskläger und deren Anwälte nicht nur unerlaubt im Hintergrund die Honorare teilen, sondern dass die Anwälte in diesem Geschäft selbst die Fäden in der Hand halten.

Gartmann teilte sich den dritten Preis mit Annina Reimann von der WirtschaftsWoche, die über die Machenschaften der FXDirekt Bank berichtete. Bevor die BaFin im Dezember 2012 ein Moratorium über diese Wertpapierhandelsbank anordnete, soll das Institut über Jahre hinweg Kunden ausgeplündert haben. Die Autorin schildert die zweifelhaften Geschäfte abseits regulierter Börsen.

Weitere Informationen im Internet:
www.helmutschmidtjournalistenpreis.de