Nachrichten

Econ-Awards: Die besten CSR-Berichte

Bereits zum siebten Mal wurden am vergangenen Freitag die Econ-Awards für herausragende Unternehmenskommunikation vergeben. Ausgezeichnet wurden auch Maßnahmen der CSR-Kommunikation. „Der Econ Award geht an….“ hieß es unter anderem für die Berliner Wasserbetriebe, den Flughafen München, den Baukonzern Hochtief und den Schweizer Baudienstleister Implenia für ihre CSR-Berichte.

Berlin (csr-news) > Bereits zum siebten Mal wurden am vergangenen Freitag die Econ-Awards für herausragende Unternehmenskommunikation vergeben. Ausgezeichnet wurden auch Maßnahmen der CSR-Kommunikation. „Der Econ Award geht an….“ hieß es unter anderem für die Berliner Wasserbetriebe, den Flughafen München, den Baukonzern Hochtief und den Schweizer Baudienstleister Implenia für ihre CSR-Berichte.

In der Kategorie „Special“ wurden die Berliner Wasserbetriebe für ihren Nachhaltigkeitsbericht 2012 geehrt. „Der Bericht erfüllt ein wichtiges Kriterium im besten Sinne: Er ist für Nachhaltigkeitsexperten geschrieben und darüber hinaus eine gute Leseempfehlung für die breite Öffentlichkeit“, heißt es in der Begründung. Der mit einer Auflage von 1000 Exemplaren veröffentlichte Bericht fällt vor allem durch seine ungewöhnliche Form aus dem Rahmen. Der bislang wahrscheinlich einzige kreisrunde (Durchmesser 25cm) Nachhaltigkeitsbericht. Gestaltet wurde er von der Berliner Agentur komm.passion. Seine Form ist einem typischen Berliner Kanaldeckel nachempfunden, denn das Thema Abwasser steht im Zentrum des Reports. „Beeindruckende Arbeitsbeispiele illustrieren die äußerst vielschichtigen Unternehmensaufgaben und bleiben dabei dicht am normalen (Wasser-)Alltag der Berliner“, so die Jury.

Mit „Gold“ wurde der integrierte Bericht „Perspektiven“ des Münchner Flughafens ausgezeichnet. „Statt abgehobener Stilistik vertraut das Unternehmen auf profunde Inhalte, die sorgsam aufbereitet und in eine passende Bildwelt eingebettet wurden“, so das Urteil der Juroren. „Auf hervorragende Weise verbindet der Bericht die unterschiedlichen Perspektiven der Bereiche Ökonomie, Ökologie und Gesellschaft“. Für die Gestaltung und Umsetzung des Berichts war die Hamburger Agentur Kirchhoff Consult verantwortlich. Auf rund 184 Seiten wird mit einer Auflage von 2700 Exemplaren über die Nachhaltigkeitsaktivitäten des Geschäftsjahres 2011 am Münchner Flughafen berichtet.

Mit einem Umfang von 116 Seiten konnte der Nachhaltigkeitsbericht des Baukonzerns Hochtief die Jury überzeugen. „Eine Besonderheit dieses ausgezeichneten Nachhaltigkeitsberichts ist nicht auf den ersten Blick erkennbar und wird dadurch zum entscheidenden Qualitätsmerkmal: Texte, Layouts und Umsetzung sind zum größten Teil vom Unternehmen selbst realisiert worden“, urteilte die Jury und vergab dafür die Silbermedaille. Das Ergebnis sei: „eine hohe Glaubwürdigkeit und sympathische Authentizität, die auch nach innen eine besondere Akzeptanz schaffen“. Erstmals wurde der Nachhaltigkeitsbericht mit dem Geschäftsbericht kombiniert. Die Auflage beträgt 5000 Exemplare.

„Bronze“ ging in diesem Jahr in die Schweiz, und zwar an den Baudienstleister Implenia. 150 Seiten umfasst der Nachhaltigkeitsbericht für das Geschäftsjahr 2011, der mit einer Auflage von 9000 Exemplaren produziert wurde. Verantwortlich dafür die ebenfalls aus der Schweiz stammenden Agentur schneiter meier AG. Für die Jury bilden „Inhalt, Sprache und Gestaltung einen wunderbaren Dreiklang“. „Der Baudienstleister verankert die Nachhaltigkeit in seiner Strategie und lebt sie mit Leidenschaft. Er transportiert die ökologischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Werte in einer exquisiten Publikation“ so das weitere Urteil der Juroren.

Ebenfalls „Gold“ gab es für die Deutsche Telekom für ihren CR-Bericht „Wir leben Verantwortung“ in der Kategorie Online-Reporting. Das Urteil der Jury: „Ausgezeichnete Präsentation und große Inhaltstiefe beeindrucken außerordentlich. Der Bericht belegt die Nachhaltigkeit, spiegelt die Unternehmenskompetenz und bündelt die Kennzahlen“. Realisiert wurde der Bericht von der Hamburger Agentur Stakeholder Reporting. „Wir leben Verantwortung“ ist ein großartiges Beispiel für hervorragendes Online Reporting“, bescheinigt die Jury dem Bericht, der rund 4.000 mal pro Monat aufgerufen wird.

In der gleichen Kategorie konnte auch der Sanitärhersteller Geberit überzeugen. „Silber“ gab es für den integrierten Nachhaltigkeitsbericht des Geschäftsjahres 2012. Der ausschließlich online präsentierte Bericht vereint in exzellenter Weise Ästhetik, Marke und Rechenschaft urteilt die Jury. „Geberit verzichtet auf einen Imageteil und stellt stattdessen die Nachhaltigkeit in den Mittelpunkt. Diese Konsequenz spiegelt in vortrefflicher Weise die Unternehmenskultur“. Der ebenfalls von der schneiter meier AG entwickelte Bericht wird rund 4800 mal im Monat aufgerufen.

In der Kategorie Geschäftsberichte hat der Geschmacksstoff-Hersteller Symrise mit einem integrierten Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht für das Geschäftsjahr 2012 die Juroren überzeugt. Dafür gab es „Silber“. „In einer bemerkenswerten Linie ergänzen sich Inhalte und Gestaltung, so dass mit jeder Seite spürbar wird: Der Wert der Nachhaltigkeit ist im Geschäftsmodell fest verankert“, lautet die Begründung. Der 264 Seiten starke Bericht, der mit einer Auflage von 4000 Exemplaren produziert wird, wurde federführend von der Mainzer Agentur 3st Kommunikation konzipiert.

Auf die Shortlist haben es noch die Nachhaltigkeitsberichte des Energiedienstleisters ista international und des Einzelhändlers Tengelmann geschafft. Mit dem Thema „grüne Mobilität“ hat sich der Chemiekonzern Lanxess in der Kategorie „Integrierte Unternehmenskommunikation“ die Bronze-Medaille geholt. „Das rundum gelungene Kommunikationspaket zeigt auf überzeugende Art und Weise, dass ein so abstraktes Produkt wie Hochleistungskautschuk Autofahren „grüner“ machen kann“, urteilt die Jury. Mit der 360°-Kampagne soll die Bekanntheit des Themas erhöht werden, will sich Lanxess als innovativer Lösungsanbieter positionieren, und bis 2015 auch den Umsatz in dieser Unternehmenssparte auf 2,7 Milliarden Euro erhöhen.

Hinterlassen Sie einen Kommentar